Baumbluete in Werder, Foto: TMB-Fotoarchiv/Yorck Maecke
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- die Resonanz auf Marketingaktivitäten der TMB
- die wichtigen Veranstaltungen für Touristiker


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Nachfolgend lesen Sie die aktuellen Artikel des letzten Newsletters.

"TMB INFO" für den Monat September

Inhalt:

Neue EU-Pauschalreiserichtlinie: Nachgefragt bei Anja Smettan-Öztürk, TMB-Vertragsanwältin für Reiserecht

Brandenburgischer Tourismustag im Oktober in Potsdam

"Winterliches Brandenburg" startet in neue Saison

Seehotel Templin ist das größte Fassadenkunstwerk Europas

Tourismuspreis 2017: Noch bewerben!

Petition für längere Schleusenöffnungszeiten

Prignitz entwickelt Marke für archäologische Orte

Modellregionen für Projekt "Baukultur und Tourismus" gesucht

Brandenburg-Tourismus: Positive Entwicklung im 1. Halbjahr 2016

Tagung "Reisen für Alle" im Oktober in Berlin

News aus den Reiseregionen

Kurz & Knapp

Buchtipp: "Skizze eines Sommers"

Social-Media-Tipp des Monats: Wie erreiche in "Otto Normalverbraucher

Termine der Tourismusakademie Brandenburg

Informationen des VBB zum Nahverkehr in Brandenburg und Berlin

Neue EU-Richtlinie für Pauschalreisen: Nachgefragt bei Anja Smettan-Öztürk, Rechtsanwältin

Frau Smettan-Öztürk, die Europäische Union hat die Pauschalreiserichtlinie überarbeitet, bis Mitte 2018 muss sie in Deutschland umgesetzt werden. Was gab den Anlass für die Änderung?

Anlass für die neue Richtlinie (EU) 2015/2302 ist das veränderte Buchungsverhalten der Verbraucher, insbesondere über das Internet. Nehmen Sie das Beispiel der Flugbuchungsplattformen oder Ferienunterkünfte, dem Verbraucher wird schnell der Abschluss mehrerer Verträge nahegelegt, wie der Zug zum Flug, der Mietwagen zum Hotel, etc. man spricht vom sogenannten „Durchvermitteln“. Das digitale Zeitalter, welches schon lange bei der Reisebuchung Einzug gehalten hat, verbirgt neue Probleme in sich. Das Reiserecht soll den Entwicklungen des  Reisemarktes angepasst werden. Insbesondere soll letztlich der Verbraucherschutz gestärkt werden.

Was sind die wichtigsten Veränderungen und welche Auswirkungen haben diese auf das Geschäft mit Pauschalreisen?

Ganz neu ist z.B. die Einführung des Begriffs für „verbundene Reiseleistungen“. Davon wird ausgegangen, wenn ein Unternehmer für den Zweck derselben Reise dem Reisenden Verträge mit anderen Unternehmen vermittelt, wobei der Reisende diese getrennt auswählen und bezahlen muss (§ 651 x neu BGB-RE). In einem solchen Fall treffen den Vermittler sehr weitgehende Informationspflichten. Auch soll er dann eine eigene Insolvenzversicherungspflicht haben, wenn er Zahlungen des Reisenden entgegennimmt. Unklar ist, ob diese Insolvenzversicherungspflicht des Vermittlers auch besteht, wenn er lediglich Serviceentgelte für seine Vermittlungstätigkeit verlangt. Diese Klarstellung ist dringend erforderlich. Schließlich soll sich der Vermittler auf einem Formularblatt bestätigen lassen, dass es sich nicht um die Buchung einer Pauschalreise handelt.

Zudem ist völlig neu im Referentenentwurf die Anwendung des Pauschalreiserechts auf einzelne Reiseleistungen (§ 651 u BGB-RE). Dabei ist die sprachliche Fassung hier so ungenau, dass nicht nachvollziehbar ist, wann auf welche Einzelleistungen konkret Pauschalreiserecht anzuwenden sein soll. Jeder Hotelier oder Vermieter von Ferienzimmern erbringt unter seinem Namen eine Reiseleistung. Auch Tourismusorganisationen, die z.B. nur Stadtführungen in Eigenverantwortung anbieten, erbringen nur eine Reiseleistung. Ob und wer durch diese Tätigkeit zum Reiseveranstalter werden soll, lässt die Vorschrift offen. Sämtliche Interessenverbände sprechen sich insofern für eine Streichung dieser Vorschrift aus. 

Zurzeit existiert ein Referentenentwurf des Bundesministeriums für Justiz und Verbraucherschutz, um die EU-Richtlinie umzusetzen. An diesem entzündet sich eine Menge Kritik. Was sind die Hauptkritikpunkte?

Die Hauptkritik am Gesetzesentwurf ist, dass die Reform die Belange der Tourismuswirtschaft zu wenig oder kaum berücksichtigt hat. Der Umsetzungsspielraum, der auf nationaler Ebene besteht, denn die Richtlinie erlangt ja erst nach Umsetzung ins deutsche Recht- auf der nationalen Ebene Verbindlichkeit, wurde ausschließlich zu Lasten der Tourismuswirtschaft genutzt. An vielen Stellen ist der Gesetzesentwurf auch sprachlich nicht verständlich und rechtlich nicht nachvollziehbar. Es besteht die Gefahr, dass die gesamte Branche Probleme hat, die Vorgaben umzusetzen oder es den Anlass zu sehr unterschiedlichen Auslegungen und damit Unklarheiten auf Unternehmer- und Verbraucherseite geben wird.

Herausgenommen aus dem Anwendungsbereich des Reiserechts sollen künftig nicht gewerbliche Veranstalter wie Vereine, Krankenkassen und Kirchen sein. Dies ist unverständlich, da damit ein Wettbewerbsnachteil für gewerbliche Unternehmen zu verzeichnen ist und der Verbraucherschutz darunter leiden wird.        

Außerdem wird kritisiert, wie oben schon angesprochen, dass mit dem neuen Gesetz Reisevermittler zu Reiseveranstaltern werden und zwar bereits dann, wenn der Kunde keine getrennte Auswahl und keine getrennte Bezahlung der „vermittelten“ Leistung vornimmt. Dies ist völlig lebensfremd und an der Vermittler- und Reisebüropraxis vorbei gedacht. Der Kunde möchte häufig eine Unterkunft und einen Flug gleichzeitig vermittelt haben. Warum dies nicht weiterhin möglich sein soll, ohne dass der Vermittler damit zum Reiseveranstalter wird, ist nicht verständlich. Dies hätte zur Folge, dass ein kleines Vermittlungsbüro dann auch vertraglich für die ordnungsgemäße Erbringung der Leistung einstehen muss. 

Die TMB, regionale Tourismusverbände und Touristeninformationen in Brandenburg vermitteln touristische Leistungen. Könnten Sie dieses Angebot mit der neuen Pauschalreiserichtlinie aufrechterhalten? 

Prinzipiell schon, aber wie oben angesprochen, bleiben Tourismusorganisationen dann nur Vermittler, wenn die gewünschten Leistungen in einem gesonderten Buchungsvorgang erfasst werden und dem Kunden gegenüber gesondert abgerechnet werden. Dann handelt es sich um „verbundene Reiseleitungen“ und nicht um eine Pauschalreise. 

Der DTV vertritt nachvollziehbar in seiner Stellungnahme die Auffassung, dass das Angebot von Dienstleistungen, wie Reisevermittlung aber auch gleichzeitig Reiseveranstalter für Tourismusorganisationen erschwert wird. Sie müssten die Geschäftstätigkeit einstellen oder das Dienstleistungsangebot reduzieren. Aber man sollte abwarten, ob diese Regelungen so auch gesetzlich festgeschrieben bzw. inwiefern die diskutierten Kritikpunkte bei der Umsetzung noch berücksichtigt werden.

Was ändert sich für den Gast mit der neuen Richtlinie?

Die Rechte der Verbraucher werden positiv gestärkt z.B. bei der Frage des Umgangs mit höherer Gewalt. § 651 k Abs. 4 BGB-des Referentenentwurfs sieht in Umsetzung der Vorgaben der Richtlinie vor, dass wenn die Beförderung des Reisenden an den Ort der Abreise aufgrund eingetretener höherer Gewalt nicht möglich ist, der Veranstalter für drei Nächte die Beherbergung sicherstellen und auch bezahlen muss. Auch soll der Reiseveranstalter Preise der Reise nach Vertragsschluss nur dann erhöhen dürfen, wenn er sich gleichzeitig vertraglich verpflichtet hat Preissenkungen, die dem Veranstalter zu Gute kommen, an den Reisenden weiterzugeben (§ 651 f Abs. 1 n.F BGB-RE.)  . Im Ergebnis wird dies sicher dazu führen, dass von Preiserhöhungsklauseln künftig ganz abgesehen werden wird.

Wie verträgt sich die EU-Pauschalreiserichtlinie mit dem Trend, dass immer mehr Gäste individuelle Reisen und Leistungen wünschen? 

Gar nicht! Schon aus den vorher ausgeführten Gründen zeigt sich, dass die Regelungen zu Einschränkungen der Tätigkeit für Tourismusorganisationen führen werden und es somit für den Verbraucher schwerer wird konkrete Dienstleistungen von den Tourismusorganisationen erbracht zu bekommen. Das heißt, wenn z.B. ein Reisender eine Unterkunft, eine Aktivität und ein Auto mieten möchte, dann kann die Touristeninformation diese Leistung heute gleichzeitig vermitteln. Diese Form würde mit der neuen Regelung nicht mehr so unkompliziert möglich sein. 

Welche Auswirkungen hat die veränderte Pauschalreiserichtlinie für das Thema Online-Buchungen?

Eine Pauschalreise ist jede Gesamtheit von mindestens zwei Reiseleistungen für den Zweck derselben Reise. Der neue § 651 c BGB – RE spricht von „verbundenen Online-Buchungsverfahren“. Danach wird ein Unternehmer, der mittels eines Online-Buchungsverfahrens mit dem Reisenden einen Vertrag über eine Reiseleistung geschlossen hat oder ihm auf demselben Weg einen solchen Vertrag vermittelt hat, dann zum Reiseveranstalter, wenn er dem Reisenden für den Zweck derselben Reise einen Vertrag über eine andere Reiseleistung vermittelt, indem er den Zugriff auf das Online-Buchungsverfahren eines anderen Unternehmers ermöglicht.

Er zweitens den Namen, die Zahlungsdaten und die E-Mail-Adresse des Reisenden an den anderen Unternehmer übermittelt und drittens der weitere Vertrag spätestens 24 Stunden nach der Bestätigung des Vertragsschlusses über die erste Reiseleistung geschlossen wird. Diese Vorschrift hat ausschließlich im Bereich des Onlinevertriebs von Reisen Bedeutung, und erfasst den Teil der sogenannten Click-Through-Buchungen (d. h. die Reisenden werden etwa über Links von einem Unternehmer zum nächsten weitergeleitet). Der erste Unternehmer, der dies ermöglicht, soll damit zum Reiseveranstalter werden.  

Was können Tourismusorganisationen jetzt schon machen, um sich auf die neue EU-Richtlinie vorzubereiten?

Ich empfehle Tourismusorganisationen die Entwicklung bis zur Umsetzung der Richtlinie ins deutsche Recht zu beobachten. Letztlich muss abgewartet, wie das Gesetz konkret in der Umsetzung aussieht. In Vorbereitung könnten die Tourismusorganisationen aber beispielsweise ihre Buchungsabläufe auf den Prüfstand stellen und auch technische Überlegungen anstellen, um ggf. den Ablauf bei der Vermittlung „verbundener Reiseleistungen“ gedanklich zu proben. Auch sollten Vermittler, die ohnehin bereits mit dem Sprung in den „Veranstalterstatus“ liebäugelten, die Reform ggf. zum Anlass nehmen, um diesen Schritt langsam in die Wege zu leiten. Denn was auf jeden Fall absehbar ist, ist die Tatsache, dass es immer schwieriger werden wird klar in der Vermittlerrolle zu bleiben. Auf jeden Fall wird der Vermittler deutlich mehr Aufwand haben und höheren Haftungsrisiken ausgesetzt sein. 

Sind das böhmische Dörfer für Sie? Das macht gar nichts! Die Tourismusakademie Brandenburg bietet zusammen mit der Rechtsanwältin Frau Smettan-Öztürk am 10. November 2016 ein Halbtagesseminar in Potsdam dazu an. Dort haben Sie die Möglichkeit individuelle Fragen zu stellen. Weitere Informationen dazu finden Sie in Kürze unter www.tourismusakademie-brandenburg.de

Anmelden: Brandenburgischer Tourismustag 2016

„Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.“ Dieses Zitat des Versandhausgründers Josef Neckermann spiegelt das Motto des Brandenburgischen Tourismustages 2016 wider. „Der Unternehmer im Wandel der Zeit“ ist das zweitägige Treffen der Brandenburger Tourismusbranche am 12. und 13. Oktober 2016 in Potsdam. Unternehmen, die nicht am Puls der Zeit sind, laufen Gefahr, vom Markt zu verschwinden.

Die eingeladenen Referenten werden auf dem Brandenburgischen Tourismustag über Trends im Tourismus berichten, die dazu beitragen, das eigene Geschäft zu sichern und auszubauen. Zu den Referenten, die über neue Trends im Tourismus sprechen werden, gehören in diesem Jahr unter anderem Stefan Möhler von der Agentur netzvitamine aus Hamburg, Markus Luthe vom Hotelverband Deutschland, Hanni Rützler – eine führende Food-Trendforscherin, Martina Jeschke vom Seehotel Neuruppin.

Nachdem am ersten Tag die Trends im Tourismus beleuchtet wurden, werden am Donnerstag digitale Anwendungen vorgestellt, die touristischen Unternehmen das Tagesgeschäft erleichtern. In fünf, jeweils 90 Minuten dauernden Tourismuswerkstätten, steht die Digitalisierung der Tourismuswirtschaft im Mittelpunkt. Anmeldeschluss ist der 30. September 2016.

Der Flyer mit dem Programm zum Download

Für den Brandenburgischen Tourismustag anmelden

Winterliches Brandenburg 2016/2017 startet

Mitte September ist es wieder soweit: Dann erscheint die neue Auflage der Broschüre „Winterliches Brandenburg“.

In den Buchungszeiträumen vom 1. November bis 23. Dezember 2016 und vom 2. Januar bis zum 31. März 2017 bieten Hotels mit 3- und 4-Sterne-Komfort folgende Angebote an:

• Preisspecials: eine Übernachtung für zwei Personen im Doppelzimmer inklusive Frühstück, je nach Zimmerkategorie für 65,00 € oder 79,00 €

• Preisspecial in der Woche: bei Anreise Sonntag bis Dienstag: drei Übernachtungen für zwei Personen im Komfort-Doppelzimmer inklusive Frühstück für nur 63,00 € pro Nacht

• Arrangements: Übernachtungen kombiniert mit weiteren Leistungen, wie z.B. Wellnessanwendungen, Thermenbesuche, Menüs – zum günstigen Preis und bis zu 20% Ersparnis

Alle Angebote finden sich auch im Internet unter www.winterliches-brandenburg.de. Mit Erscheinen wird die Broschüre über ein Mailing an ca. 20.000 Stammkunden und Bucher versandt, anschließend erfolgt der Vertrieb über Messen, den landesweiten IRS-Verbund, die Tourist-Information Berlin-Brandenburg im Flughafen Berlin-Schönefeld sowie den RegioPunkt Berlin-Friedrichstraße. Darüber hinaus werden diverse Anzeigenschaltungen, Presse- und Onlinemaßnahmen durchgeführt.

Am Scharmützelsee in Bad Saarow

Brandenburg-Tourismus: Mehr Gäste und Übernachtungen im 1. Halbjahr 2016

Das erste Halbjahr 2016 ist für die Brandenburger Tourismuswirtschaft positiv verlaufen. 2,1 Milionen Gäste kamen in den ersten sechs Monaten des Jahres nach Brandenburg. Das entspricht einer Steigerung von 3,1 Prozent zum Vorjahreszeitraum.

Die Zahl der Übernachtungen lag mit 5,6 Millionen um 4,1 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Zahl der Übernachtungen in Brandenburg stieg auch stärker als im Bundesdurchschnitt (plus 3 Prozent). 

Spitzenreiter im ersten Halbjahr 2016 war der Spreewald mit 315.500 Gästen, gefolgt vom Seenland Oder-Spree (311.700 Gäste) und dem Dahme-Seenland (257.400 Gäste). Bei den Übernachtungen führt das Seenland Oder-Spree die Rangliste mit 962.000 Übernachtungen an, gefolgt vom Spreewald (807.200) und dem Ruppiner Seenland (641.900).

AHORN Seehotel Templin begrüßt Gäste mit bunter Fassade

In Templin geht seit Mitte August die Sonne nie unter: In nur elf Monaten hat Michael Fischer-Art das größte Fassadenkunstwerk Brandenburgs und eines der größten Fassadenkunstwerke in Europa geschaffen. Der Leipziger verbrachte als Junge einen Sommerurlaub in Templin. 33 Jahre später kehrte er für fast ein Jahr in die Uckermark zurück. 

An die graue Betonfassade konnte sich Fischer-Art bei seiner Rückkehr nach Templin nicht mehr erinnern. Nur eines wusste er: hier ist eine Komplettlösung mit viel Farbe notwendig. „Jeder Quadratmeter Sichtbeton der verschwindet, ist ein Sieg“, so Fischer-Art. Am Ende waren es 8,5 Tonnen Farbe, die für die über 12.000 Quadratmeter Hotelfassade verbraucht wurden.

500 Figuren malte Fischer-Art mit seinem Team und zwei Dutzend Handwerkern. Und stand dabei von 5.30 Uhr bis abends selbst mit Pinsel und Farbeimer auf dem Gerüst. Sein persönlicher Glücksmoment hatte er immer, wenn das Team um Hoteldirektorin Yvonne Schnell nachmittags Kaffee und Kuchen vorbei brachte. Kaffeepause mit Blick auf den Lübbesee.

Skulpturen sollen auch in den Außenbereich 

Im September 2015 wurde das größte Ferienhotel in Brandenburg eingerüstet. Wenig später erfolgte der erste Pinselstrich. Noch vor dem Weihnachtsfest im vergangenen Jahr war die 4000 Quadratmeter große Frontfassade des Seehotels fertiggestellt. Und die bunten Figuren grüßen inzwischen nicht nur von der Fassade, sondern sind auch im Hotel zu finden: Am großen Brunnen im Foyer, als Wandfries im Restaurant und der SeaBar. Hoteldirektorin Yvonn Schnell denkt auch darüber nach, im Außenbereich Skulpturen von Fischer-Art aufzustellen. Das Projekt scheint noch nicht zu Ende zu sein.

Michael Bob, geschäftsführender Gesellschafter der AHORN Hotels & Resorts, erinnert sich bei der Fassadeneinweihung an seine erste Begegnung mit dem Hotel, als ihn der graue Betonblock förmlich erschreckte. Dass es so lange dauerte, die Fassade zu gestalten, lag auch an der passenden Idee, so der Unternehmer. Die kam erst 2015 und dann ging alles ganz schnell. Für die Hotelgruppe zahlt sich die Fassadenkur schon jetzt aus. Die Gäste wohnen gerne in dem Kunstwerk und sind bereit, dass über einen höheren Preis zu goutieren. Die Ästhetik des Hauses wirkt sich positiv auf das Buchungsverhalten aus. Innerhalb der AHORN-Gruppe, so Bob, steht das Seehotel Templin, kurz vor dem Sprung auf den Spitzenplatz.

Petition für längere Schleusenöffnungszeiten

Die Arbeitsgemeinschaft Wasser-Tourismus-Initiative Brandenburg Süd-Ost (WISO AG) fordert in einer Petition an den Deutschen Bundestag nutzerfreundlichere Öffnungszeiten der Schleusen in der Region südöstlich von Berlin. Stark frequentierte Schleusen in Wendisch Rietz, Füstenwalde und Wernsdorf schließen jetzt teilweise bereits um 18 Uhr. Bei Touristen, die mit Kanu, Floß und Hausboot in der wasserreichen Region unterwegs sind, sorgen die verkürzten Schleusenzeiten für jede Menge Verdruss.

Die Arbeitsgemeinschaft Wasser-Tourismus-Initiative Brandenburg Süd-Ost setzt sich daher für verlängerte Schleusenzeiten bis Sonnenuntergang ein – in den Sommermonaten.Die Petition fordert weiter, dass die Wasserstraßen von der Bundesregierung gleichrangig behandelt werden. Künftig will der Bund beim Unterhalt der Wasserstraßen unterscheiden, ob eine Wasserstraße dem Güterverkehr oder der Freizeitschiffahrt dient.

Der Wassertourismus sowie die Sport- und Freizeitschifffahrt tragen in den etablierten Wassertourismusdestinationen erheblich zur regionalen Wertschöpfung bei, so die Vertreter der WISO AG. Der Bund müsse sich daher seiner Rolle als Partner des Wassersports und des Wassertourismus in Deutschland bewusst werden.

Die Petition kann bis zum 28. September auf den Internetseiten des Deutschen Bundestages unterzeichnet werden. 

Der Wortlaut der Petition steht auf der Internetseite der Arbeitsgemeinschaft Wasser-Tourismus-Initiative Brandenburg Süd-Ost.

Noch mitmachen: Bewerbungen für den Tourismuspreis 2017

Die Bewerbung um den Tourismuspreis des Landes Brandenburg 2017 geht in die Schlussphase: Noch bis zum 15. September können Vorschläge für den Tourismuspreis 2017 online unter www.tourismuspreis-brandenburg.de eingereicht werden.

Nach dem Einsendeschluss werden die Markenmanager der TMB auf die vorgeschlagenen Leistungsträger zukommen und vertiefende Informationen einholen, die der Tourismuspreis-Jury als Entscheidungsgrundlage für die Kürung der Preisträger dienen. Die drei Preisträger werden am 10. März 2017 anlässlich der Internationalen Tourismusbörse Berlin im Rahmen eines Empfangs des Ministers für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburgs gekürt.

Alle weiteren Fragen rund um den Tourismuspreis beantwortet Ihnen gern Madlen Wetzel unter Tel.: 0331-298 73 37 (Madlen.Wetzel@reiseland-brandenburg.de).

Prignitz entwickelt Marke für archäologische Orte

Sie sind Leuchttürme der brandenburgischen Landesgeschichte: die sechs zentralen archäologischen Orte in der Prignitz. Dazu gehören das Großsteingrab Mellen, das Königsgrab Seddin, die Burg Lenzen, der archäologische Park Freyenstein sowie der Adelssitz Meyenburg und das Schlachtfeld 1636 Wittstock. 

Der Tourismusverband Prignitz will dieses historische Erbe mit der Marke „Zeitschätze Prignitz – Zentrale Archäologische Orte“ künftig stärker vermarkten. Eine neue Imagebroschüre ist dazu gerade erschienen, eine eigene Homepage ist geplant. Auf einer Pressereise Anfang September konnten Journalisten die sechs geschichtsträchtigen Orte intensiv erkunden. „Ziel der Broschüre ist es, anhand von Sagen, Erzählungen und Mythen den Reiz und das Geheimnis dieser ZAO deutlich zu machen“, erklärt Mike Laskewitz, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Prignitz e.V. Neben den archäologischen Orten werden auch Aktivitäten, Naturerlebnisse und kulinarische Tipps am Wegesrand vorgestellt.

Zusammen mit dem Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und dem Archäologischen Landesmuseum (BLDAM), dem Landkreis Prignitz und dem Landkreis Ostprignitz-Ruppin in Verbindung mit den örtlichen Partnern wurde  die schrittweise archäologische, touristische und museale Erschließung und Nutzung der Bodendenkmale beschlossen. Einige der Orte, wie zum Beispiel das Schlachtfeld 1636 des Dreißigjährigen Krieges bei Wittstock, sind bereits touristisch erschlossen. Andere Orte wie das tausende Jahre alte Großsteingrab bei Mellen gilt es noch auszubauen.

Gut Fergitz, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Aufruf: Modellregion im Rahmen des Bundesprojekts „Baukultur und Tourismus – Kooperation in der Region“ werden

Wer Tourismus im ländlichen Raum denkt, kommt an Baukultur – ob traditionell oder modern – nicht vorbei. Wer Gäste für eine ländliche Region gewinnen und binden möchte, der sollte sich authentisch, typisch und originell präsentieren. Gäste möchten Teil der gelebten Identität werden und das ist mehr als nur die Kirche, das Museum oder das Hotel.

Der Projektaufruf baut auf die im vergangenen Jahr veröffentlichte Bundesstudie „Baukultur und Tourismus“ auf. Die in der Studie erarbeiteten Erkenntnisse und Maßnahmeempfehlungen, wie die beiden Bereiche Hand- in-Hand arbeiten und sich gegenseitig fördern können, sollen nun in ausgewählten Modellregionen in die Praxis umgesetzt werden. Der Schwerpunkt liegt auf der Unterstützung von Akteuren, die Tourismus und Baukultur strategisch zusammenführen und umsetzen (wollen).

Dabei geht es vor allem um folgende Fragen:

• Wie kann die Kooperation von Baukultur und Tourismus im ländlichen Raum gestärkt werden?

• Wie kann es gelingen, dass Akteure beider Themenbereiche erfolgreich zusammenarbeiten?

• Welche neuen Impulse können vom Zusammenspiel zwischen Baukultur und Tourismus ausgehen, um dieses Ziel in ländlichen Regionen zu erreichen?

Im Rahmen des Forschungsvorhabens werden zunächst acht ländliche Regionen gesucht, die das entsprechende Potenzial mitbringen und über motivierte Akteure einen langfristigen Prozess anstoßen möchten. Bei der Auswahl der Modellvorhaben ist es wichtiger, dass in der Region ein baukulturelles und/oder touristisches Potenzial und gleichzeitig ein breites, möglichst interdisziplinäres Akteurs-Netzwerkes vorhanden ist, als über „perfekte“ Bauten und einen „florierenden“ Tourismus zu verfügen. Die Laufzeit des Projektes erstreckt sich von Januar 2017 bis Dezember 2018. 

Detaillierte Informationen unter http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/Aktuell/Aufrufe/aktuelle-meldungen/baukultur-tourismus-laendlicher-raum-node.html

Übersichten sowie Fragen und Antworten unter www.baukultour.de/category/modellvorhaben

Das Clustermanagement Tourismus begrüßt aus Brandenburg kommende Bewerbungen ausdrücklich. Kommen Sie gerne mit Ihren Ideen auf uns zu. Kontakt: Stefanie Röder http://www.tourismuscluster-brandenburg.de/de/Ueber-uns/Team 

Tagung "Reisen für Alle" in Berlin

Das Deutsche Seminar für Tourismus (DSFT) Berlin e. V. veranstaltet am 5. Oktober 2016 in Berlin eine Fachkonferenz zum Thema „Reisen für Alle“. Um touristischen Betrieben und Regionen Hilfestellungen und Anreize zur Kommunikation barrierefreier Angebote zu geben, wird das Thema von Experten, Best-Practice Anbietern und Reisenden mit Behinderung präsentiert. Die Veranstaltung ist kostenfrei und richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus allen Bereichen des Tourismus. 

Im Fokus stehen z.B.

• Professionelle Kommunikation barrierefreier Angebote im Deutschlandtourismus

• Informationsbedürfnisse und Informationsverhalten von Menschen mit Behinderungen

• Handlungsbedarf in der Kommunikation barrierefreier Angebote

• Beispiele der Kommunikation barrierefreier Angebote aus Sicht von Betrieben und Destinationen

Weitere Informationen zu Veranstaltungsinhalten und zur Anmeldung finden Sie auf der Internetseite des DSFT. 

TMB-News

MARKETING

+++ Marketingplan 2017 erscheint Ende September +++

Der Marketingplan 2017 erscheint Ende September und wird dann unter www.tmb-intern.de abrufbar sein. Die Maßnahmenplanung wird Partnern und touristischen Anbie-tern umfassende Beteiligungsmöglichkeiten für das kommende Jahr vorstellen. Im Zent-rum stehen Maßnahmen rund um die Themenkampagne 2017 zur Urlaubswelt „Kultur erleben“, die inhaltlich das DZT-Themenjahr „Luther – 500 Jahre Reformation in Deutsch-land“ aufgreift.

+++ Messesaison 2016/2017 hat begonnen +++

Die Messesaison 2016/2017 hat begonnen. In den kommenden Wochen nimmt die TMB an den folgenden Messen und Präsentationen teil:

• Berliner Reisemesse in Spandau am 17./18. September 2016

• Brandenburgischer Reisemarkt im Ostbahnhof Berlin am 8. Oktober 2016

• Tag der Deutschen Einheit: zentrale Feierlichkeiten in Dresden vom 1. bis 3. Oktober 2016 und Tag der offenen Tür in der Landesvertretung Brandenburg beim Bund in Berlin am 3. Oktober 2016

• Rehacare Düsseldorf vom 28. September bis 1. Oktober 2016

• Brandenburgischer Reisemarkt im Ostbahnhof Berlin am 8. Oktober 2016

• Reisemesse „Bon Voyage“ im Verlagshaus des Berliner Verlages (Alexanderplatz) am 5. und 6. November 2016

Alle weiteren Fragen rund um die Messen / Präsentationen beantwortet Ihnen gern Madlen Wetzel unter Tel. 0331-298 73 37 Madlen.Wetzel‎@‎reiseland-brandenburg.de.

CLUSTERMANAGEMENT TOURISMUS

+++ Einladung: Cluster2go – Wissenschaft trifft Praxis an der BTU Cottbus-Senftenberg +++

Lernen Sie die Brandenburgische Technische Universität Cottbus - Senftenberg als potenziellen Kooperationspartner für Ihr Unternehmen, Ihre Organisation oder Ihre Institution kennen. Wir laden Sie herzlich ein, am Montag, den 19.09.2016 mehr über die Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit der Universität in entspannter Atmosphäre zu erfahren. Dieses Mal steht das Thema Architektur mit spannenden Beispielen aus Brandenburg im Fokus der Veranstaltung. Seien Sie also dabei! Weitere Informationen sowie die Anmeldung finden auf den Internetseiten des Clustermanagements. 

AUSLANDSMARKETING

Beteiligungsmöglichkeiten: Die TMB wird sich im Januar 2017 u.a. wieder an den Messen FESPO in Zürich und Vakantiebeurs in Utrecht beteiligen und bietet Partnern eine persönliche Präsenz mit gemeinsamem Counter im Deutschlandstand an für 2.400 Euro (FESPO) bzw 2.000 Euro (Vakantiebeurs). Ein Prospektservice ist im Rahmen von Marketingpaketen buchbar +++ Im September versendet die TMB wieder den TMB-Auslandsnewsletter an 1500 Adressen internationaler Reisejournalisten und Reiseveranstalter in den Sprachfassungen Deutsch, Englisch und Polnisch. Informiert wird u.a. zu Themen wie Kranichbeobachtung, Fürst Pückler und neue Beherbergungskapazitäten. Ferner wird  ein Ausblick auf das Reformationsjubiläum 2017 und den 200. Geburtstag von Theodor Fontane 2019 gegeben.

+++ Vom 04. bis 06. Oktober 2017 wird sich das Land Brandenburg zum Tag der Deutschen Einheit in London präsentieren. Geplant ist neben einem Film-Livekonzert mit dem Filmorchester Babelsberg auch ein TMB-Tourismusevent in Kooperation mit der DZT-London. +++ Die beliebtesten Facebook-Posts im August in Polen waren das Schiffshebewerk Niederfinow und die Kirche in Alt Placht, in Holland der Oberuckersee und in Tschechien der Hammersee. +++ Online abrufbare Veröffentlichungen: Artikel im italienischen Lifestyle-Magazin Luuk über Himmelpfort; Online-Veröffentlichungen in den polnischen Portalen Studentsnews.pl und kurier365.pl über das Fälschermuseum in Großräschen; Artikel im schwedischem Magazin Lyx.se über die Bleiche; Artikel im britischen Guardian über das DDR & Nostalgie Museum in Garzau; Printartikel über Lychen, Potsdam und den Spreewald im polnischen Lifestyle-Magazin Twoj Style; Printartikel über Potsdam im schwedischen Gartenmagazin Gods and Gardar; Artikel über kulturelle Highlights Brandenburgs im tschechischen Online-Portal turistika.cz; Artikel über die Fläming-Skate im tschechischen Portal novinky.cz; Spreewald-Veröffentlichung im schweizerischen Online Fachmagazin travelnews +++

VERTRIEB & KUNDENSERVICE

+++ Pauschalangebote für den Herbst und Winter 2016 gesucht +++

Der Buchungsverbund Land Brandenburg nimmt gerne Ihre Pauschalangebote inkl. Übernachtungsleistung zu den Themen Feiertage wie „Weihnachten“ und „Silvester“ und Aktivangebote für den Herbst sowie für die romantische Herbstzeit mit in die Vermittlung auf. Es gelten die jeweils vereinbarten Vermittlungskonditionen des Buchungsverbundes.

Bitte senden Sie Ihre Angebote an Frau Bleeck, E-Mail: bleeck@reiseland-brandenburg oder Fax. 0331-2987328 oder an Ihren jeweiligen betreuenden IRS-Ansprechpartner.

News aus den Reiseregionen

+++ Seenland Oder-Spree: Heft mit 44 Entdeckertouren erschienen +++

Quadratisch, praktisch und voller Tipps für die Reiseregion Seenland Oder-Spree: das ist der neue Pocketguide für 44 unvergessliche Tagesausflüge zwischen Altlandsberg und Neuzelle. Die thematisch geordnete Touren geben Tipps für erholsame Ausflüge, u.a. "Besuch am Straussee" in Strausberg, "Naturparkroute Märkische Schweiz", Ortsrundgang durch Beeskow oder die entspannte Runde "Bad Saarow - Traumgehäuse", Alle Tourentipps sind mit Informationen zu Streckenlänge, Tourendauer und Anreisemöglichkeiten versehen. Weil richtige Entdecker auch eine Karte benötigen, gibt es im Pocketguide auch eine Entdeckerkarte mit den zehn schönsten Badeseen, Sehenswürdigkeiten und Aussichtspunkten. 

Der Pocketguide "44 unvergessliche Entdeckertouren" kann im Internet beim Tourismusverband Seenland Oder-Spree bestellt werden.  

+++ Tetzel Thesen Touren: Broschüre stellt Angebote auf den Spuren der Reformation vor  +++

Die Geschichte der Reformation lässt sich im Fläming auf vielen Wegen entdecken. Die schönsten Routen zu Fuß, per Rad oder Inline-Skates hat der Tourismusverband Fläming in einer neuen Broschüre "Tetzel Thesen Touren" zusammengestellt. Zehn ausgewählte Touren stellen die Region zwischen den großen Schauplätzen des Reformationsjubiläums, Berlin und Wittenberg, im kommenden Jahr vor. Zu den Tourentipps gehören unter anderem eine Wandertour von Ziesar nach Bad Belzig und eine Radtour mit dem E-Bike von Beelitz nach Trebbin. 

Die Broschüre kann im Internet beim Tourismusverband Fläming bestellt werden.

+++ Light-Art-Workshop im Havelland +++

Fotos, die mit der Light-Art-Technik entstehen, überraschen mit ihren besonderen Effekten. Im September und Oktober bietet das Fotokombinat Leipzig jeweils einen dreitägigen Light-Art-Fotokurs in Ferchesar im Westhavelland an. Auf die Teilnehmer warten besonders gute Bedingungen: Das Westhavelland ist eine der dunkelsten Regionen Deutschland. 

Mehr Informationen über den Workshop unter https://fotokombinatleipzig.fotograf.de/page/light-art-workshop

+++Neuer Internetauftritt der Flößerstadt Lychen +++

Die Flößerstadt Lychen hat eine neue touristische Internetseite. Unter www.tourismus-lychen.de finden Gäste jetzt alle Informationen für ihren Aufenthalt in der Stadt der sieben Seen. Das Layout der Internetseite greift das Design des Online-Auftritts der tmu Tourismus Marketing Uckermark GmbH auf. 

+++ Auszeichnung für Tourismusverband Fläming +++

Der Tourismusverband Fläming ist für sein Projekt „Reformation auf neuen Wegen“ prämiert worden. Im Rahmen des Wettbewerbs „Region Zukunft 2016“ der Industrie- und Handelskammer Potsdam wurde der Verband Anfang September ausgezeichnet. In Vorbereitung auf das Reformationsjubiläum 2017 entwickelte der Tourismusverband Fläming mit diesem Marketingprojekt neue Angebote, die den Aktiv- und Kulturtourismus verknüpfen. In Abstimmung mit Vertretern der Kirchen, Städte und Gemeinden, Naturparken und Touristikern aus der Region wurden unterschiedliche und abwechslungsreiche Aktivtouren durch die Kulturlandschaft des Flämings und seinen Nachbarregionen entwickelt. 

+++ 25 Jahre Tourismusverband Spreewald +++

Der Tourismusverband Spreewald hat Ende August sein 25-jähriges Jubiläum gefeiert. Der Verband wurde im Jahr 1991 als Fremdenverkehrsverband Spreewald gegründet. Seitdem setzt er sich zentral für die touristischen Belange der Region ein. Zusammen mit den einzelnen Orten, Leistungsträgern und Partnern fördert der Verband die nachhaltige Tourismus-Entwicklung im UNESCO-Biosphärenreservat Spreewald. Anlässlich des Jubiläums überraschten die Tourist-Informationen der Region ihre Gäste am 25. August mit einem Aktions-Programm: Trachten wurden angelegt, echte Spreewald-Originale eingeladen. 

Kurz und Knapp

+++ Pocketguide „Die schönsten Wandertouren in Brandenburg“ erschienen +++

Das Kooperationsnetzwerk „Aktiv in der Natur“  hat in Zusammenarbeit mit der TMB 10 Tourentipps für Wanderungen in Brandenburg zusammengestellt. Darunter befinden sich Klassiker wie die vom Deutschen Wanderverband zertifizierte „Naturparkroute“ in der Märkischen Schweiz, aber auch Geheimtipps wie die „Märchenwaldwanderung“. Ab sofort kann die Broschüre über die TMB bestellt oder auf www.reiseland-brandenburg.de heruntergeladen werden. Der Pocketguide wurde auch dem „Wandermagazin“ in 40.000er Auflage beigelegt und von dem Artikel „Brandenburg: Die Entdeckung der Ländlichkeit“ begleitet.

+++ Bewerber für Marketing-Award "Leuchttürme der Tourismuswirtschaft" 2017 gesucht +++

Der Tourismuspreis des Ostdeutschen Sparkassenverbandes (OSV) „Leuchttürme der Tourismuswirtschaft“ geht in eine neue Runde. Der Marketing Award zählt zu den begehrtesten Auszeichnungen der Tourismusbranche. Die fünf besten Bewerber aus Ostdeutschland werden jedes Jahr auf der ITB in Berlin ausgezeichnet. 

Ab sofort können sich touristische Unternehmen, die mit pfiffigen Angeboten und nachahmenswerten Konzepten glänzen, bewerben. Der Preis wendet sich an touristische Unternehmen, Öffentliche Einrichtungen, Verbände und Vereine, Landkreise, Städte und Gemeinden sowie im Tourismus tätige private Personen aus Brandenburg. 

Teilnahmeunterlagen stehen im Internet unter der Adresse www.tourismusbarometer.de zur Verfügung. Der Bewerbungsschluss ist der 11. November 2016.

+++ Unterstützer für Ehrenamtskarte Berlin-Brandenburg gesucht +++

Die Ehrenamtskarte, die verbunden mit dem FreiwilligenPass des Landes durch die Staatskanzlei des Landes Brandenburg ausgegeben wird, würdigt in herausragender Weise überdurchschnittlich engagierte Bürgerinnen und Bürger und ist ein Zeichen des Dankes und der Anerkennung für ihr intensives bürgerschaftliches Engagement, das sie dem Allgemeinwohl in vielfältiger Weise zur Verfügung stellen.

Mit den Vergünstigungen unterstreichen die Partner der Ehrenamtskarte, u. a. Unternehmen und Verbände, ihre Wertschätzung des freiwilligen Engagements und übernehmen ein Stück der gemeinsamen Verantwortung für ein soziales und gutes Miteinander im Land Brandenburg. Für die Ehrenamtskarte werden noch Partner gesucht, die das ehrenamtliche Engagement unterstützen. Zudem planen die Länder Brandenburg und Berlin ihre Ehrenamtskarten zusammenzulegen. Inhaber der Ehrenamtskarte aus Brandenburg und Berlin sollen jeweils in beiden Ländern die Vergünstigungen der Partner in Anspruch nehmen können.

Kontakt: Patrick Schneider, patrick.schneider‎@‎stk.brandenburg.de, Internet: www.ehrenamt-in-brandenburg.de

+++ Zustandserfassung von straßenbegleitenden Radwegen +++

Touristische Radrouten verlaufen zum Teil auch auf straßenbegleitenden Radwegen. Vor zwei Jahren wurden bereits Radwege an Bundesstraßen mit einem sogenannten „Meßfahrrad“ überprüft. Das soll nun innerhalb diesen Jahres auch mit den Radwegen passieren, die an Landesstraßen liegen.

Mehr Infos beim Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung. 

Social Media Tipp: Wie mit „Otto Normalverbraucher“umgehen?

Kein Touristiker möchte mit seinen Social-Media-Aktivitäten nur „Power-User“ oder echte „Nerds“ ansprechen, die extrem versiert im Umgang mit diesen Kanälen sind und sie ohnehin fast ständig frequentieren. Dann würde er die erhoffte Reichweite auch um Längen verfehlen. Natürlich gibt es immer Leute, die sich hervorragend mit etwas auskennen, aber es gibt eben auch – und das in nicht unerheblicher Zahl – die etwas schlichteren Nutzer, die auf einfachen Pfaden durch das Social-Media-Dickicht unterwegs sind.

Meistens nutzen sie WhatsApp und Facebook privat und posten dort ihre Urlaubserlebnisse in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis. Nicht ganz unberechtigt ist also die Frage, wie ich „Otto Normalverbraucher“ über meine Aktivitäten erreichen und aktivieren kann. Dabei kommt es vor allem darauf an, ihnen den Zugang zu den Kanälen zu erleichtern und beispielsweise die Adresse der eigenen Facebook-Seite klar zu kommunizieren. Diese und mehr Tipps, „Otto Normalverbraucher“ wirkungsvoll anzusprechen, skizziert Kristine Honig in ihrem Blog.

Das nächste Seminar zum Thema Social Media im Tourismus (Schwerpunkt Facebook und Social Media Recht) für Partner und Leistungsträger findet am 25. Januar 2017 bei der TMB statt. Infos und Anmeldeformular auf www.tourismusakademie-brandenburg.de

Buchtipp: "Skizze eines Sommers" von Andrè Kubiczek

1985, Potsdam, große Ferien. Doch der sechzehnjährige René bleibt dieses Jahr zu Hause. Die Mutter ist tot, der Vater in der Schweiz; er lässt René tausend Mark da, die er brüderlich mit seinen Freunden Dirk, Michael und Mario teilt. Dies ist, und das spüren sie alle vier, ein Sommer, wie es ihn nie wieder geben wird für sie. 

Die Jungs streifen durch die heiße, urlaubsleere Stadt und sitzen in Cafés herum, während sie darum wetteifern, besonders geistreich zu sein. Und: Sie gehen zweimal pro Woche in die Disko. Denn bei allem abgeklärten Gehabe geht es doch vor allem darum, das richtige Mädchen zu finden.

Während Dirk und Michael um die forsche Rebecca buhlen und der Halb-Libanese Mario, der erst vierzehneinhalb ist, mächtig Schlag bei den Frauen hat, brennt René darauf, das Mädchen wiederzusehen, das im «Orion» noch nie zur falschen Musik getanzt hat.

Viele ehemalige und noch existierende Orte in Potsdam schmücken die Handlung. Das Café Heider, das Armeemuseum und das Café Seerose, das Exquisitgeschäft am Staudenhof und die Sechzehnstöcker am Kiewitt.

"Skizze eines Sommers" ist im Rowohlt-Verlag erschienen und kann hier beim Verlag bestellt werden. Am 5. Oktober liest André Kubiczek in der Potsdam Kleist-Schule.

Foto: Fotolia

Seminartermine der Tourismusakademie

Das Seminarprogramm der Tourismusakademie Brandenburg 

Ausbildung zum QualitätsTrainer am 28./29. September 2016 in Potsdam

Ausbildung zum Qualitätscoach Stufe I am 1./2. November 2016 in Potsdam

Zur merk-würdigen Stellenanzeige am 03.11.2016 mit Petra van Laak

Haftungsrisiken minimieren - die neue EU-Pauschalreiserichtlinie am 10.11.2016 mit Anja Smettan-Öztürk

Das moderne Bewertungsmanagement für Hotels am 15.11.2016 mit Gabriele Schulze, kostenloses Dine & Learn von trust you im Anschluss!

Pressearbeit 2.0 am 17.11.2016 mit Natascha Kompatzki

Mit System zum Erfolgs-Ambiente am 23.11.2016 mit Hanna Raissle

Kalkulation von Pauschalen und Bausteinen im Tourismus am 28. November 2016 mit Kerstin Schulze Pendorf

Viele weitere spannende Themen finden Sie unter www.tourismusakademie-brandenburg.de oder im Seminarflyer.

Branchentermine

Sparkassen-Tourismusbarometer Brandenburg am 21. September 2016 in der Schorfheide

Die ersten Ergebnisse des Sparkassen-Tourismusbarometers, die auf der ITB präsentiert wurden, können im Internet abgerufen werden.

Ansprechpartner TAB/ ServiceQualität Deutschland: Karola Borchert, Andrea Hofmann , Tel. 0331-298 73 -785 bzw. -784, karola.borchert‎@tourismusakademie-brandenburg.de; andrea.hofmann@tourismusakademie-brandenburg.de; Ansprechpartner TAB Seminare/barrierefrei: Doreen Ludwig, Tel. 0331- 298 73 -787; seminare@tourismusakademie-brandenburg.de; Internet: www.tourismusakademie-brandenburg.de

Aktuelles zum Nahverkehr in Berlin und Brandenburg

48 Stunden Fläming am 10. und 11. September

Mit Bus und Bahn die Naturparke Hoher Fläming und Nuthe-Nieplitz erkunden – das geht am besten am

Wochenenden 10. und 11. September. Startpunkt der Rundtour ist der Bahnhof Brück (Mark). Alle Informationen zur Veranstaltung und zur An- und Abreise finden Sie hier www.vbb.de/de/article/sehenswertes/ausflugsziele-brandenburg/48-stunden-flaeming-am-10-und-11-september-2016/551467.html 

Umfrage „Rad im Regio“

Anfang September finden Sie unter www.vbb.de/de/k/startseite/rad-im-regio/359703.html neue Fragen zum Pilotprojekt „Rad im Regio“. Wir freuen uns über die Teilnahme an der Umfrage, die uns hilft, das Angebot für Fahrradtouristen in den Zügen zu verbessern.

Bauarbeiten Dresdner Bahn

Die Bauarbeiten zwischen Wünsdorf-Waldstadt und Elsterwerda dauern noch bis dem 9. Dezember 2017 an. Der Bahn-Regionalverkehr wird durch Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen ersetzt. Alle Informationen unter: www.vbb.de/de/article/fahrplan/verkehrshinweise/busse-ersetzen-re5-im-sueden/523311.html 

Fahrgastinformation Allgemein

Alle Abfahrts- und Ankunftszeiten stehen unter www.VBB.de in der Online-Fahrplanauskunft des VBB für alle öffentlichen Verkehrsmittel in Berlin und Brandenburg sowie auch unterwegs in der VBB-App „Bus &Bahn“ für iPhones, Android- und Windows Phone-Smartphones. Infos dazu: www.VBB.de/app

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