Schloss Rheinsberg, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann
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- die Beteiligungsmöglichkeiten an Marketingmaßnahmen
- die Resonanz auf Marketingaktivitäten der TMB
- die wichtigen Veranstaltungen für Touristiker


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Nachfolgend lesen Sie die aktuellen Artikel des letzten Newsletters.

"TMB INFO" Mai: Neues aus dem Brandenburg-Tourismus

Inhalt:

Gesundheitstourismus in Brandenburg: Nachgefragt bei Susanne Schäfer, Clustermanagement Tourismus

500 Jahre Reformation: TMB startet Jahreskampagne

Seenland Oder-Spree ist Korrespondenzregion der Internationalen Gartenausstellung (IGA) in Berlin

Nico Hofmann (UFA): Brandenburg und Berlin sind wichtig für uns

Kulisse von "Lummerland" jetzt im Filmpark Babelsberg

Filmtipp: 90 Minuten Uckermark im MDR Fernsehen

Erster Barfusspark Brandenburgs öffnet in Beelitz-Heilstätten

#BrandenburgDaGehtWas: Blogger besucht von der EU geförderte Projekte

Neue Förderprogramme für Digitalisierung und Kultur- und Kreativwirtschaft

TMB News

News aus den Reiseregionen

Buchtipp: Mein Jahr im Wasser. Tagebuch einer Schwimmerin

Social-Media-Tipp des Monats: 360-Grad-Fotos mit dem Handy machen

Termine der Tourismusakademie Brandenburg

Informationen des VBB zum Nahverkehr in Brandenburg und Berlin

Gesundheitstourismus in Brandenburg: Nachgefragt bei Susanne Schäfer, Clustermanagement Tourismus

Frau Schäfer, was gab den Ausschlag die Potenzialstudie zum Gesundheitstourismus für Brandenburg und Berlin in Auftrag zu geben? 

Das Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg wollte im Rahmen der gemeinsamen Innovationsstrategie der Länder Berlin und Brandenburg mehr über mögliche Marktchancen des Gesundheitstourismus erfahren, da mit wachsendem Gesundheitsbewußtsein in allen Altersgruppen der Bevölkerung neue Potentiale für Selbstzahlerangebote deutlich geworden sind. Als Hintergrund ist hier vielleicht noch interessant zu wissen, dass es in der Hauptstadtregion zwei unterschiedliche Ausprägungen des Gesundheitstourismus gibt.

Die großen Berliner Klinken beschäftigen sich schon seit den 90er Jahren mit der Behandlung von internationalen Patienten und den Bedürfnissen dieser Gästegruppe, also ganz klar mit dem Markt des Medizintourismus. Wohingegen in Brandenburg eher die Themen Wellness, Kur und Reha im Vordergrund stehen und man hier vom Gesundheitstourismus im klassischen Sinne sprechen kann. Diese grundlegenden Informationen lagen natürlich beim Start der Untersuchung der Potenziale vor, dennoch benötigt man zur Bewertung von Märkten und Entwicklungsmöglichkeiten einen umfassenderen Informationsgrad, den nun die Potenzialstudie auch liefert. 

Welches Potenzial, welche Vorrausetzungen hat denn Brandenburg für den Gesundheitstourismus?

Generell lässt sich sagen, dass die Gutachter (die Potenzialstudie wurde von den Beratungsunternehmen PROJECT M, Keck medical und Jens Juszczak im Auftrag des MWE erstellt) die Potenziale Brandenburgs für den Gesundheitstourismus positiv betrachten. Brandenburg verfügt heute mit seinen hervorragenden naturräumlichen Voraussetzungen, einer guten touristischen Infrastruktur und der hohen Kompetenz der medizinischen und therapeutischen Dienstleister über eine gute Ausgangsposition für die Ansprache von Gesundheitstouristen.

Zudem haben wir die Zielgruppe mit dem gestressten Berliner quasi vor der Haustür. Stark ist Brandenburg bereits in den Bereichen Bewegung und Entspannung. Hier sehen die Gutachter auch die besten Anknüpfungspunkte für die Entwicklung gesundheitstouristischer Produkte. Aber natürlich muss auch noch einiges getan werden. Es gibt Ansatzmöglichkeiten u.a. in den Bereichen Angebotsentwicklung, Innovation, Vertrieb, aber auch bei Kooperationen. Unser Ziel ist es, genau in diesen sogenannten Handlungsfeldern ein Stück weiter zu kommen und dafür haben wir dieses Jahr auch noch Einiges vor. 

Welche Angebote werden unter dem Label Gesundheitstourismus zusammengefasst und mit welchen kann Brandenburg bereits heute punkten?

Das ist gar nicht so einfach zu beantworten, da es für den Begriff Gesundheitstourismus keine einheitliche Definition gibt. Wir haben uns im Rahmen der Potenzialstudie auf Folgendes verständigt: „Unter Gesundheitstourismus werden alle Reisen und Aufenthalte verstanden, bei denen der/die Reisende etwas aktiv für die eigene Gesundheit tut.“ Das steht vielleicht heute so noch nicht auf allen „Angeboten“ drauf, aber gerade in diesem Bereich haben wir mit unseren Kurorten, einzelnen exzellenten Spas und Wellnesshotels auch schon heute Einiges zu bieten. In diesen Gesundheitsoasen steht das individuelle Wohlbefinden der Gäste im Fokus. Sie helfen dabei, gesund zu werden und zu bleiben, die eigene körperliche und mentale Fitness zu steigern oder einfach auszuspannen. Vielfältige Angebote aus der Kombination von Medizin, Therapie, Heilmitteln, Natur, Bewegung und Entspannung findet man punktuell auch schon über das ganze Land verteilt. 

Wie lassen sich neue, innovative Angebote im Gesundheitstourismus entwickeln?

Was ganz klar ist: innovative Angebote kann niemand alleine entwickeln. Das ist ja auch das Spannende am Gesundheitstourismus, hier kommen Akteure aus unterschiedlichen Branchen zusammen und befruchten sich gegenseitig. Ein Beispiel aus diesem Bereich ist die Kooperation eines großen Medizintechnikunternehmens mit einem Wellnesshotel, hier ist man auf die Idee gekommen, telemedizinische Überwachung mit einem Lebensstilcoaching zu verbinden. Dieser Ansatz war so innovativ, dass beide Unternehmen den Preis des MWE „digital health for better Life“ 2016 in der Kategorie Gesundheitstourismus gewonnen habe. Was ich sagen möchte ist, dass es sich in diesem Marktfeld lohnt über den Tellerrand zu blicken und ohne Vorbehalte auf Akteure aus anderen Branchen zu zugehen, denn nur so kann man tatsächlich neue innovative Angebote schaffen. 

Wie soll es nun mit der gesundheitstouristischen Entwicklung in Brandenburg weitergehen? 

Wie schon angedeutet haben wir hier noch einiges vor. Die im Rahmen der Potenzialstudie identifizierten Ergebnisse und aufgezeigten Entwicklungsperspektiven sollen natürlich nicht einfach verpuffen oder in der Schublade verschwinden. Vielmehr möchten wir dazu aufrufen, sich aktiv in diesen gesundheitstouristischen Entwicklungsprozess einzubringen. Kern unseres Vorhabens ist ein Wettbewerb. Hier können sich Akteure für einen Workshop und persönliches Kurzkonzept bewerben. Der Workshop wird dann von einem externen Beraterteam durchgeführt. Startschuss dazu wird voraussichtlich ab Mitte Mai sein. Daneben wird ein Praxishandbuch entwickelt werden, das sämtliche Informationen und Erkenntnisse zur gesundheitstouristischen Entwicklung für Brandenburg sowie die Erfahrungen aus den Workshops stark praxisorientiert darstellen wird. Am Ende des Jahres wird es zudem ein Gesundheitstourismus-Camp geben, in dem alle im Prozess gewonnenen Erkenntnisse und zukünftige Ideen noch einmal zusammenfließen werden.

Alle Informationen rund um den Prozess auf der Website des Clustermanagements Tourismus www.tourismuscluster-brandenburg.de/de/Home 

Die Potenzialstudie zum Gesundheitstourismus für Brandenburg und Berlin.

Das Titelbild des Kampagnenmagazins
Die Journalisten der Presse-Sternfahrt im Museum 1547 in Mühlberg
Das Titelbild des Kampagnenmagazins

500 Jahre Reformation: Jahreskampagne der TMB gestartet

Die TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH widmet sich mit ihrer Jahreskampagne dem Reformationsjubiläum. Als Testimonal für die Kampagne konnte Bernhard Gutsche, Pfarrer der Nikolaikirche in Jüterbog gewonnen werden.

Alle Informationen zu den reformationsgeschichtlichen Orten und zu Veranstaltungen im Reformationsjahr gibt es auf der Internetseite www.reiseland-brandenburg.de/reformation der TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH. Neben dem Fläming beteiligen sich die Regionen Elbe-Elster-Land, Seenland Oder-Spree, Prignitz, Uckermark sowie die Stadt Brandenburg an der Havel an der Kampagne. 

Während der Themenkampagne wird mit Plakaten in Berlin und Sachsen geworben. Das Magazin „Auf den Spuren der Reformation durch Brandenburg“ ist bereits in einer Auflage von 340.000 Stück erschienen. Das Magazin enthält unter anderem ein Interview mit Bernhard Gutsche, den Luther-Tetzel-Weg im Fläming sowie Frankfurt/Oder und Brandenburg an der Havel als Orte der Reformation in Brandenburg. Das Magazin wird mehreren Tageszeitungen in Berlin, Sachsen und Sachsen-Anhalt beigelegt und kann auch auf reiseland-brandenburg.de als pdf-Version heruntergeladen werden.

Journalisten entdecken Reformationsorte

Die Kampagne wird wieder begleitet von zahlreichen Kooperationen mit Journalisten. Den Auftakt bildete am ersten Maiwochenende eine Pressereise, die in Zusammenarbeit mit den Landesmarketinggesellschaften von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen organisiert wurde. Dabei besuchte eine Gruppe von Journalisten das Museum 1547 in Mühlberg. Im Juni werden Blogger in den Fläming und nach Brandenburg an der Havel reisen. Ebenfalls im Juni findet die Pressereise in Zusammenarbeit mit Kulturland Brandenburg statt, die nach Frankfurt/Oder, Neuzelle und Beeskow führen wird.

Promotions in Berlin und Wittenberg 

Die TMB ist zusammen mit ihren Partnern vom 25. bis zum 27. Mai beim Markt der Möglichkeiten des Evangelischen Kirchentags in den Messehallen Berlin vertreten. Auch in der Lutherstadt Wittenberg wirbt Brandenburg. Vom 13. bis 16. Juli gibt es eine Promotion im Innenhof des Augusteums/Lutherhauses.

"Tagesspiegel" mit Serie zur Reformation in Brandenburg

Der Berliner "Tagessspiegel" veröffentlicht wieder eine sechsteilige Ausflugsserie „Durch Luthers Brandenburg“. Darin werden Jüterbog, Frankfurt/Oder, Herzberg, Brandenburg an der Havel, Mühlberg/Elbe, Neuzelle vorgestellt. Die erste Folge erschien am 6. Mai.

Unterstützt wird die Kampagne erneut von der DB Regio Nordost. Auf einer Unterseite von www.reiseland-brandenburg.de/reformation werden sechs konkrete Ausflüge zu reformationsgeschichtlichen Orten mit der Bahn vorgestellt.

Foto: Frank Sperling
Rainer Schinkel, Beigeordneter Landkreis Märkisch Oderland und Katrin Riegel vom Tourismusverband Seenland Oder-Spree e.V. auf der IGA.
Foto: Frank Sperling

Internationale Gartenausstellung (IGA): Seenland Oder-Spree ist "Gartennachbar"

Von der Internationalen Gartenausstellung (IGA) in Berlin-Marzahn ist es nur ein Steinwurf in das Seenland Oder-Spree. Der Tourismusverband Seenland Oder-Spree e.V. ist Korrespondenzregion der großen Blumenschau. Bis Mitte Oktober werden am eigenen Informationsstand im „i-Punkt GRÜN“ über die beliebtesten Ausflugsziele bei dem märkischen „Gartennachbarn“ informiert. 

Der Tourismusverband Seenland Oder-Spree ist die gesamten 186 Tage der Internationalen Gartenausstellung mit Informationsmaterial präsent. An vielen Tagen informieren die Mitarbeiter der Geschäftsstelle oder die Partner des Tourismusverbandes die Besucher der Gartenschau in Berlin-Marzahn.  

Der „i-Punkt GRÜN“ befindet sich in der Talstation der IGA-Seilbahn am Blumberger Damm. Dort gibt es Informationen über Ausflüge, Radtouren, Sehenswürdigkeiten und Unterkünfte. Neben der persönlichen Beratung können die IGA-Besucher ihre Informationen auch über einen interaktiven Touchscreen abrufen. 

Neue Karte „Berliner Umland“ erschienen

Für die Internationale Gartenausstellung hat der Tourismusverband eine neue Faltkarte „Berliner Umland“ in einer Auflange von 50.000 Stück produziert. Die Karte informiert über Ausflugsziele im Berliner Umland: angefangen vom Wasserturm Neuenhagen, bis hin zur Rennbahn Hoppegarten oder dem Gerhart-Hauptmann-Museum in Erkner. In der Karte werden ebenfalls Wander-, Kanu- und Radtouren dargestellt. 

Radrundtour Gartennachbarn

Die neue Faltkarte enthält auch die neue Radroute „Rundtour Gartennachbarn“, die von fünf Berliner-Umland-Gemeinden ins Leben gerufen wurde und für eine perfekte Fahrradanbindung an die IGA Berlin 2017 sorgt. Auf der Strecke liegen unter anderem die historische Altstadt von Altlandsberg, der Museumspark Rüdersdorf, die Rennbahn Hoppegarten sowie die beiden restaurierten Rittergutshöfe Bollensdorf und Fredersdorf.

Die Faltkarte „Berliner Umland“ ist das erste Ergebnis des LEADER-Projektes der LAG Märkische Seen „IGA Gartennachbarn im Seenland Oder-Spree“. In diesem Projekt wird zukünftig das Thema Parks & Gärten und die stärkere Einbeziehung des Berliner Umlands in die touristische Vermarktung der Region bearbeitet.

Nico Hofmann, Co-CEO der UFA

Filmland Brandenburg: UFA wird 100 Jahre alt

100 Jahre UFA sind auch 100 Jahre Filmgeschichte. Mit einer Reihe von Veranstaltungen begeht die UFA das 100-jährige Firmenjubiläum. Das Symposium „Linientreu und populär“ setzte sich im Mai mit neuen Aspekten der Ufa-Unternehmensgeschichte der Jahre 1933 bis 1945 auseinander. Die heutige UFA ist zwar eine Nachkriegsgründung, aber keine Rechtsnachfolgerin der historischen Ufa. Trotzdem sehen wir uns verpflichtet, so Nico Hofmann, der Co-CEO der UFA, uns intensiv mit der Geschichte zwischen 1933 und 1945 zu beschäftigen. Ein weiterer Höhepunkt des Jubiläums ist ab Ende November in Berlin zu sehen. Dann zeigt die Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen die Sonderausstellung „Die Ufa 1917 – 2017. Geschichte einer Marke.“

25 Jahre "Gute Zeiten, Schlechte Zeiten"

Neben dem Firmenjubiläum feiert die UFA in diesem Jahr ein weiteres Mal: 25 Jahre „Gute Zeiten, Schlechte Zeiten“. Die erste Klappe fiel im Oktober 1992 in Berlin. Seit Oktober 1995 dreht die UFA die Daily Soap im Studio Babelsberg. Für Nico Hofmann ist das Geheimnis des Erfolges des Formats eine „herausragende Teamarbeit“, die es schafft, innovatives Fernsehprogramm zu machen. Der Produktionsstandort Berlin-Brandenburg ist für das Unternehmen sehr wichtig, sagt Nico Hofmann. Die Infrastruktur sei gut und das Niveau der Mitarbeiter liege im internationalen Vergleich auf sehr hohem Niveau.

Die deutschen TV-Produktionen müssen sich längst nicht mehr hinter amerikanischen oder skandinavischen Formaten verstecken. Für Nico Hofmann liegen sie längst auf internationalem Niveau. Der von der UFA produzierte Mehrteiler „Unsere Mütter, unsere Väter“ sowie die Serie „Deutschland83“ wurden mit einem International Emmy ausgezeichnet, der begehrtesten Auszeichnung der TV-Branche. Von dem gestiegenen Renommée der deutschen TV-Formate, so Nico Hofmann, werde auch der Produktionsstandort Berlin-Brandenburg in den nächsten Jahren profitieren. Gerade kündigte Netflix mit „Dogs of Berlin“ eine weitere deutsche Serie, nachdem „You are wanted“ von Matthias Schweighöfer bei Amazon Premiere feierte.

Charité: Fortsetzung folgt

Mit der sechsteiligen Serie „Charité“ landete die UFA ihren jüngsten Quotenhit. Im Durchschnitt sahen 7,48 Millionen Zuschauer (23,3 Prozent Marktanteil) die Eventserie. Der Erfolg setzte sich auch in den ARD-Mediathek fort. Hier wurde die Serie fast zwei Millionen Mal abgerufen. Für Nico Hofmann könnte so die Zukunft des frei empfangbaren Fernsehens in Deutschland aussehen. Ein hoher Marktanteil bei allen Zielgruppen und ein attraktives Angebot für die Mediathek. Mit Blick auf die erste Staffel konstatiert Nico Hofmann: „Wir sind sehr glücklich über den Erfolg beim Publikum. Das ist Fernsehen, wie es besser nicht sein könnte.“ Die Drehbuchautorinnen Dr. Sabine Thor-Wiedemann und Dorothee Schön arbeiten bereits an einer zweiten Staffel, die sich thematisch der NS-Zeit rund um den Chirurgen Ferdinand Sauerbruch widmet. 

Regisseur Sönke Wortmann drehte die erste Staffel von „Charité“ in Tschechien. Und da liegt für Nico Hofmann noch immer ein Problem. Er beklagt, dass die Politik die Förderung von hochwertigen inszenierten TV-Produktionen wie „Charité“ oder dem Dreiteiler „Der gleiche Himmel“ noch immer vernachlässige. Die Folge ist, dass High-End Produktionen deshalb oft im Ausland entstehen. Nico Hofmann sagt, mit den Dreharbeiten im Ausland gingen dem Produktionsstandort Berlin-Brandenburg jedes Jahr mehrere Millionen Euro verloren. Damit die UFA mehr in Brandenburg und Berlin drehen könne, müssten sich die Förderbedingungen verändern, so Hofmann.

Foto: Manfred Thomas

Filmland Brandenburg: "Lummerland" liegt jetzt im Filmpark Babelsberg

Generationen von Kindern haben die Geschichte von „Jim Knopf & Lukas der Lokführer“ vorgelesen bekommen. Im Frühling 2018 kommt die erste Verfilmung des Buches von Michael Ende in die Kinos. Die Außenkulisse für das „Lummerland“, von der die Freunde Jim Knopf und Lukas der Lokführer fortgehen, wurde für die Dreharbeiten im Filmpark Babelsberg gebaut. 

Seit Mitte April können die Filmparkbesucher die Außenkulisse des Films im Rahmen der Backlot-Tour entdecken. Die Kulisse von „Lummerland“ erstreckt sich über 1200 Quadratmeter. Für die Dreharbeiten wurden gleich drei Lokomotiven „Emma“ gebaut. Das Wasserbecken ist 1,20 Meter tief und wurde mit 450.000 Liter Wasser befüllt. Für die Dreharbeiten wurde eine 77 Meter lange und sechs Meter hohe Green-Screen-Wand gebaut. 

Einmaliger Fundus an Requisiten und Kulissen

Die neue Attraktion im Filmpark setzt erfolgreiche Kooperationen in der Vergangenheit fort. Schon die Außendekorationen von „Die drei Musketiere in 3D“ oder das Außenset von „Gute Zeiten, Schlechte Zeiten“ machen Filmproduktionen touristisch erlebbar. Bis zum Filmstart im kommenden Jahr werden dem Filmpark Babelsberg zufolge fast 500.000 Besucher das „Lummerland“ besucht haben.

Regisseur Dennis Gansel war von den Drehbedingungen im Filmpark begeistert. „Diese wunderbare Welt konnte dort entstehen, wo sie hingehört. Als Kind träumte ich mich selbst immer nach „Lummerland“. Jetzt stand ich als Erwachsener mittendrin. Das hat mich jeden Drehtag auf Neue begeistert und ich hoffe, den Besuchern geht es ebenso.“ 

Die Präsentation von originalen Requisiten und Dekorationen aus Filmproduktion, die in Babelsberg gedreht wurden, ist in Deutschland fast einmalig. Nur in München hat die Bavaria ein ähnliches Angebot. 

Foto: MDR

Filmtipp: 90 Minuten Uckermark im MDR Fernsehen

Prominenter Sendeplatz für die Uckermark: Am 14. Mai zeigt das MDR Fernsehen um 20.15 Uhr eine neue Folge aus der Reihe "Sagenhaft". Moderator Axel Bulthaupt begibt sich diesmal auf eine Reise durch die Uckermark. Auf seiner Tour erlebt er eine Landschaft, mit magischen Bildern, wie sie noch nie zu sehen waren. Eine Landschaft, die mit ihrer üppigen Schönheit jeden in ihren Bann zieht. 

Die neue Folge "Sagenhaft: Die Uckermark" stellt die Menschen vor, die mit und in der Uckermark leben. Auf einem unscheinbaren Feldweg in der Umgebung von Kraatz begegnet Axel Bulthaupt Florian Profitlich, der voller Begeisterung in jeden Apfel beißt. Und es gibt viele davon, einer leckerer als der andere, denn es sind alles alte Sorten. In der Uckermark gibt es über 400 Sorten erfährt der Zuschauer. In Blumberg hat sich ein ehemaliger Wall-Street-Banker und Professor für Agrarrecht mit Kindheit in Kalifornien auf seinem Familienstammsitz niedergelassen, und renoviert nun Stück für Stück das Gut seiner Vorfahren. 

Ein paar Kilometer weiter trifft Bulthaupt einen Oderfischer, der sich der Rettung der Störe verschrieben hat. Auf seinem Privatgelände zieht er jedes Jahr 25.000 kleine Störe auf, die anschließend in die Oder freigelassen werden. Von hier aus schwimmen sie dann nach einer Weile in die Ostsee und kommen erst nach vielen Jahren wieder zurück an die Stätte ihrer Kindheit. 

Foto: Karsten Eichhorn

Erster Barfußpark Brandenburgs öffnet in Beelitz-Heilstätten

Berlin-Brandenburgs erster Barfußpark und größter Natur-Erlebnispark der Region öffnet am 6. Juni 2017 seine Tore für die Besucher. Der 15 Hektar große Park befindet in direkter Nachbarschaft Baumkronenpfad und ergänzt damit das Angebot auf dem Areal der ehemaligen Beelitzer Heilstätten optimal: Vom Baumkronenpfad aus können die Besucher das Gartendenkmal von oben erleben, im Barfußpark hingegen von unten, über die Füße und mit allen Sinnen.

Auf drei großen Barfuß-Rundwegen geht es auf drei Kilometern durch Laub-, Kiefern- und Birkenwälder über zahlreiche Untergründe und vorbei an 60 Natur-Erlebnisstationen. Den Rahmen bilden eindrucksvolle Sichtachsen auf die historischen Gebäude der Beelitzer Heilstätten, den Rundgang in einem einmaligen Gartendenkmal sowie ein tolles Café mit regionalen Produkten. 

Im Eingangsbereich gibt es für die Besucher Schließfächer für seine Schuhe und eine Waschstation für danach. Die gesamte Parkanlage wird vom TÜV zertifiziert, und die Qualität der Wege und Stationen durch regelmäßige Kontrolle sichergestellt. Die Betreiber streben das Qualitätssiegel ServiceQ sowie die Zertifizierung durch den ADFC (Bett + Bike) an. Gemeinsam mit dem Baumkronenpfad wird ein Kombiticket angeboten, dass den Besuch des Barfuß-Parks und des Baumkronenpfads ermöglicht.

#BrandenburgDaGehtWas: Blogger Steven Hille besucht von der EU geförderte Projekte

Was hat Brandenburg mit der Europäischen Union zu tun? Sehr viel. Bei Ausflügen oder Besuchen von Sehenswürdigkeiten fallen die Tafeln mit dem Symbol der Europäischen Union oft ins Auge. In Brandenburg gibt es viele Tausend Projekte, die mit Mitteln aus verschiedenen Struktur- und Investitionsfonds gefördert wurden. In der aktuellen Förderperiode, die 2014 begann und noch bis 2020 läuft, erhält Brandenburg mehr als zwei Milliarden Euro aus EU-Mitteln.

Die Bandbreite der geförderten Projekte stellt jetzt die Aktion „#BrandenburgDaGehtWas“ vor. Der Blogger Steven Hille aus Berlin besucht von Mitte Mai bis Mitte Juni ausgewählte durch die Europäische Union geförderte Projekte. Seine Tour wird ihn unter anderem in die Prignitz, die Uckermark, in den Spreewald, die Lausitz und den Fläming führen. Zu geförderten Projekten aus dem Tourismus, die Steven Hille besucht, gehören Gut Boltenhof und die Mühle Tornow im Ruppiner Seenland, die Flaeming-Skate, das Ökodorf Brodowin sowie die Bio Ranch Zempow und das Restaurant Kranhaus in Wittenberge.

Unter dem Hashtag #BrandenburgDaGehtWas berichtet Steven Hille auf Facebook (www.facebook.de/BrandenburgDaGehtWas) und im Blog (www.brandenburg-da-geht-was.de) über seine Tour durch Brandenburg.

Fördermittel: Neue Programme für Digitalisierung und Kultur

Die Landesregierung hat zur Förderung der „Kultur- und Kreativwirtschaft“ eine neue Richtlinie veröffentlicht. Neben Museen, Archiven, Kunst- und Kulturzentren, Theatern sind laut der Investionsbank des Landes Brandenburg (ILB) auch Tourismusverbände förderfähig. Gefördert werden danach „Projekte, die durch die Kooperation von Unternehmen im Kultur- beziehungsweise Kreativbereich zur gemeinsamen Entwicklung neuer Produkte, einem gemeinsamen Marketing dazu beitragen, neue produktspezifische Märkte und Absatzlinien aufzubauen“. Die Förderquote beträgt bis zu 80 Prozent. Die Vorhaben werden mit einem Betrag zwischen 25.000 Euro und 150.000 Euro gefördert. 

Kurzinfos hier: https://www.ilb.de/de_1/pdf/kurzinformation_95365.pdf 

Langversion: https://www.ilb.de/de/arbeitsfoerderung/foerderprogramme/foerderung_der_kultur__und_kreativwirtschaft/index.html 

Neu: Innovationsgutschein Digitalisierung

Das Ministerium für Wirtschaft und Energie hat ein neues Förderprogramm ins Leben gerufen, das kleinen und mittleren Unternehmen helfen soll, die Herausforderungen der Digitalisierung anzugehen. Der neue Innovationsgutschein Digitalisierung besteht aus drei Modulen. Im Modul "Beratung" werden externe Dienstleistungen gefördert, die betriebliche Abläufe und Prozesse umfassend analysieren. Unterstützt wird die Entwicklung geeigneter individueller Lösungen und Handlungsempfehlungen. Die Fördersumme beträgt maximal 50.000 Euro bei einem Fördersatz von 50 Prozent.

Das Modul „Implementierung“ fördert Aufwendungen von Unternehmen zur konkreten Umsetzung von Digitalisierungsprozessen. Die Fördersumme beträgt hier maximal 500.000 Euro bei einem Fördersatz von 50 Prozent. Die Antragstellung erfolgt über die Investitionsbank des Landes Brandenburg. Mit dem Modul „Schulung" wird die Qualifizierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei der Implementierung von Digitalisierungsprozessen mit maximal 50.000 Euro gefördert. Auch hier liegt der Fördersatz bei 50 Prozent.

TMB-News

MARKETING

+++ Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen im Land Brandenburg (AGFK) +++

Um eine neue Radverkehrskultur in Brandenburg zu etablieren, wollen die AGFK ihre Verkehrs- und Infrastrukturkompetenz und die TMB ihre Tourismus- und Marketingerfahrung bündeln. Dazu gab es ein erstes Arbeitstreffen zwischen den Geschäftsführungen beider Institutionen. Die TMB ist bereits seit letztem Jahr im Beirat der AG vertreten. Damit soll erreicht werden, dass die fachliche Begleitung Interministerieller Arbeitsgruppen besser gelingen wird. 

+++ Bewerbungsphase für Tourismuspreis 2018 startet im Mai +++

Die Bewerbungsphase zum Tourismuspreis des Landes Brandenburg 2018 startet Ende Mai. Die neue Bewerbungsmappe wird dann an die Tourismuspartner im Land versendet. Informationen zum Tourismuspreis 2018 als auch eine Online-Bewerbung sind dann auch unter www.tourismuspreis-brandenburg.de zugänglich. Die aktuellen Preisträger 2017 sind der Baumkronenpfad Beelitz-Heilstätten, die Alte Ölmühle in Wittenberge und die Entdeckertouren im Seenland Oder-Spree. 

Alle interessierten Partner sind dazu aufgerufen, sich mit touristischen Projekten zu beteiligen, die das Land Brandenburg als Reiseregion attraktiver machen. Die TMB nimmt auch Vorschläge von Reisegebieten und Orten für potentielle Bewerber entgegen. Einsendeschluss für den Tourismuspreis 2018 ist der 15. September 2017. 

Alle Fragen rund um den Tourismuspreis sowie Vorschläge für herausragende Leistungsträger können an Madlen Wetzel gesendet werden per E-Mail an Madlen.Wetzel‎@‎reiseland-brandenburg.de. 

AUSLANDSMARKETING

Die beliebtesten Facebook-Posts im April in Polen waren die Veröffentlichungen über die Tipps zum langen Wochenende und über Burg im Spreewald. Den Niederländern gefiel der Facebook-Post zu den Schlosshotels in Brandenburg am meisten. Die Tschechen fanden den Facebook-Post über das Schlaubetal am interessantesten. 

Weitere Online-Veröffentlichungen gab es in Polen auf Infoludek.pl über das Lübbenauer Spreewelten-Bad. Darüber hinaus waren in Warschau und Stettin die City-Light-Plakatierungen über Brandenburg im Stadtbild zu sehen. Auf dem Dänischen Blog The Copenhagen Traveller erschien ein Blog über Potsdam, der Schweizer Reiseveranstalter Baumeler schrieb über den Radweg Berlin-Kopenhagen.

In Tschechien gab es Veröffentlichungen auf den Webseiten novinky.cz und turistika.cz, die seit April jeweils im 3-Wochen-Rhythmus mit Nachrichten von den Marketing-Partnern Lausitzer Seenland, Flaeming-Skate und TMB  besetzt werden. Printveröffentlichungen erschienen in Schweden im Magazin Lantliv von der Journalistin Evelyn Pesikan, die Brandenburg 2016 besuchte und in Indien. Aruna Rathod schrieb im CEO-Magazin über den Barnim und Potsdam. Weitere Artikel erschienen in der Irish Times und im Travel Digest.

+++ Zusammenarbeit mit drei polnischen Tageszeitungen +++

Die TMB arbeitet seit Anfang 2017 mit drei polnischen Tageszeitungen zusammen. Jeden zweiten Monat erscheint eine Seite mit Tipps und Empfehlungen in Glos Wielkopolski (Raum Poznan), Gazeta Wroclawska (Raum Breslau) und neu dem Kurier Szczeczinski (Raum Stettin). Bis Ende 2016 veröffentlichte die TMB zunächst monatlich, dann zweimonatlich in Glos Wielkopolski und Gazeta Wroclawska. 

Dabei haben Partner, die das Marketing-Paket Polen buchten die Möglichkeit, eine Veröffentlichung in einer, zwei oder allen dreien Tageszeitungen (mit Kurztext und einem Bild) zu besetzen. Darüber hinaus gibt es auf jeder Seite einen redaktionellen Haupttext der mit aktuellen Themen gefüllt wird. In der April-Ausgabe erschienen Brandenburger Ausflugstipps im Hinblick auf das bevorstehende lange Wochenende vor dem 1. Mai 2017. Im Juni werden die Pückler-Ausstellungen im Schloss Babelsberger und im Schloss Branitz vorgestellt. 

Evangelische Pfarrkirche im Kloster Neuzelle

News aus den Reiseregionen

+++ Kloster Neuzelle: Evangelische Pfarrkirche fertig saniert +++

Die evangelische Pfarrkirche zum Heiligen Kreuz im Kloster Neuzelle (Seenland Oder-Spree) ist für rund drei Millionen Euro saniert worden. Die Kirche zum Heiligen Kreuz wurde zwischen 1730 und 1740 als Pfarrkirche für den katholischen Teil der Bevölkerung gebaut und 1741 geweiht. Seit der Säkularisierung des Klosters 1817 und der Überführung in ein staatliches Stift wird sie als evangelische Kirche genutzt.

+++ Nur auf Papier: Der neue Törnplaner +++

Freizeitskipper, die auf brandenburgischen und mecklenburgischen Gewässern unterwegs sind, kennen ihn: den Törnplaner. Jetzt ist die 13. Auflage des Reiseführers erschienen. Der Törnplaner listet etwa 100 Schleusen mit ihren Betriebs- und Saisonzeiten auf. Dazu kommen detaillierte Informationen zu rund 300 Anlegestellen. Zusätzlich gibt es Tipps für Ausflugsziele an Land sowie die besten Restaurants am Wasser. „So viele Informationen, so zuverlässig recherchiert, so leserfreundlich zusammengestellt, das findet man nirgends im Internet“, sagt Dagmar Rockel vom Verlag Quick Maritim. Der Törnplaner kostet 15 Euro und ist im Buchhandel oder direkt beim Verlag (Telefon: 03 98 23/ 26 60 oder www.quickmaritim.de) bestellbar. 

Törnplaner Mecklenburgische und Märkische Gewässer, 13. Auflage 2017, 92 Seiten, A4-Format, geheftet, ISBN 978-3-9806720-7-8 

+++ 20 Jahre Ziegeleipark Mildenberg – 20 Jahre Tourismusverband Ruppiner Seenland +++

Der Ziegeleipark Mildenberg bei Gransee gehört zu den bedeutenden Industriedenkmalen in Brandenburg. Im April 1997 schlug die Geburtsstunde des "neuen" Ziegeleipark Mildenberg. Eine Fotoausstellung zeigt Aufnahmen aus den letzten 20 Jahren und wie sich eine Industriebrache zu einem der größten Industriemuseen in Deutschland entwickelt hat. Die Ausstellung ist in der Alten Kugelmühle im Ziegeleipark Mildenberg zu sehen. 

Der Tourismusverband Ruppiner Seenland ist genauso alt wie der Ziegeleipark Mildenberg. Bei einer Festveranstaltung im Rahmen des Tourismustages 2017, der Ende April im Ziegeleipark Mildenberg stattfand, wurde an die Gründung beider Institutionen vor 20 Jahren erinnert. 

+++ Panorama-Radtour zur Pückler-Ausstellung im Park Babelsberg +++

Die PMSG Potsdam Marketing und Service GmbH hat in Kooperation mit der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) und weiteren Partnern die neue Panorama-Radtour „Pückler. Babelsberg“ entwickelt. Die Rundtour ist 13 Kilometer lang und führt Radler zu den schönsten und spektakulärsten An- und Aussichten in Potsdam (der Flyer zum Download im pdf-Format). Die Tour bietet unterwegs Gelegenheit für Fotostopps und Besichtigungen der touristischen Highlights inmitten des UNESCO-Welterbes. Nahezu überall begegnet man der fürstlich angelegten Gartenkunst und die bewusst inszenierten Sichtachsen, die ein Markenzeichen des Gartenarchitekten Hermann Fürst von Pückler-Muskau (1785-1871) sind.

+++ Zehn Jahre Spreewelten in Lübbenau +++

Mit dem „Schwimmen mit Pinguinen“ sind die Spreewelten Lübbenau über Brandenburg hinaus bekannt geworden. Die innovative Idee fand auch Anerkennung in der touristischen Fachwelt. Das „Schwimmen mit Pinguinen“ wurde bereits mehrfach ausgezeichnet – darunter auch mit dem Tourismuspreis des Landes Brandenburg. Zu den Spreewelten gehört auch die Pension im Bahnhof Lübbenau. In der Künstler-Pension übernachteten seit 2006 knapp 33.000 Gäste. Die Mitarbeiter der Spreewelten verkaufen in dem Service-Center im Erdgeschoss weiterhin Fahrkarten für die Bahn und geben Auskünfte zu Reisezeiten. Fahrradverleih und Souvenir-Shop ergänzen das Angebot. Die Saunawelt der Spreewelten wurde 2008 zu einem nahezu authentischen Spreewalddorf verwandelt. Mehr als 2,3 Millionen Besucher besuchten in den vergangenen zehn Jahren bislang das Spreewelten-Bad in Lübbenau. 

+++ Bett&Bike-Karte vom ADFC veröffentlicht +++

Die ADFC-Landesverbände haben zum Saisonstart eine Karte mit den wichtigsten Radwegen und allen Bett&Bike-Betrieben für Ostdeutschland erstellt. Mehr Infos und Bestellung auf den Internetseiten des ADFC. 

Foto: picture alliance / dpa

Buchtipp: Mein Jahr im Wasser. Tagebuch einer Schwimmerin

Ein Jahr lang ist Jessica Lee jede Woche schwimmen gegangen. Nicht in der Schwimmhalle, sondern draußen. In Brandenburg und Berlin. In großen und kleinen Seen. Über ihr Jahr im Wasser hat sie ein Buch geschrieben. Emotionaler ist über Brandenburger Seen noch nicht geschrieben worden!

Ihre Entdeckungsreise durch Brandenburg und Berlin beschreibt sie in „Ein Jahr im Wasser. Tagebuch einer Schwimmerin“ mit einfühlsamen Worten, nimmt aber auch kein Blatt vor den Mund. Es gibt auch Seen, die nichts taugen und nerven. Dann ist ihre Enttäuschung fast greifbar. Dann sind natürlich auch die Seen, über die sie am liebsten den Mantel des Schweigens breiten würde, weil sie dort am liebsten allein ist.

Schwimmen, so lesen wir, ist viel mehr als einfach ins Wasser springen. Schwimmen ist für sie ein Gefühl, die Möglichkeit sich zu verlieben, der Natur zu vertrauen und einen Ort zu finden, wo sie mit sich allein sein kann.

Mehr über das Buch und Jessica Lee im Brandenburg-Blog. 

Jessica J. Lee, Mein Jahr im Wasser. Tagebuch einer Schwimmerin, Berlin-Verlag, 18. Euro. Das Buch kann hier bestellt werden.

Social Media Tipp: 360-Grad-Fotos mit dem Handy machen

Fotos im 360-Grad-Look bieten interessante Perspektiven und sind längst auf vielen Internetseiten zu finden. Natürlich haben Hersteller von Kameras darauf reagiert und bieten eigenständige 360-Grad-Kameras an. Die wenigsten dürften aber wissen, dass sie eine 360-Grad-Kamera in ihrer Tasche dabei haben. Jeden Tag. Ihr Handy!

Die Internetseite mobilegeeks.de hat eine Anleitung zusammengestellt, wie sich 360-Grad-Bilder mit dem Handy erstellen lassen und die sich qualitativ gar nicht verstecken müssen. Also, einfach einmal ausprobieren.

Die TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH führt im Bereich Social Media in Zusammenarbeit mit der Tourismusakademie Brandenburg Seminare für Partner und Leistungsträger durch. Ansprechpartner sind Steffen Lehmann und Matthias Fricke. E-Mail: social‎@‎reiseland-brandenburg.de 

Seminartermine der Tourismusakademie

Das Seminarprogramm der Tourismusakademie Brandenburg 

Die nächste Seminarsaison beginnt wieder ab Herbst 2017. Ab Sommer finden Sie weitere Informationen dazu auf www.tourismusakademie-brandenburg.de

SERVICEQUALITÄT DEUTSCHLAND

Stufe I - Ausbildung zum QualitätsCoach am 22./23.05.2017 in Potsdam

Stufe I - Ausbildung zum QualitätsCoach am 13./14.09.2017 in Potsdam

Stufe I - Ausbildung zum QualitätsCoach am 22./23.11.2017 in Potsdam

Stufe I - Der Weg zur Rezertifizierung am 12.06.2017 in Potsdam - Neues Seminar!

Weitere Termine und Anmeldung unter www.q-deutschland.de/seminare

 Ansprechpartner TAB/ ServiceQualität Deutschland: Karola Borchert, Andrea Hofmann , Tel. 0331-298 73 -785 bzw. -784, karola.borchert‎@tourismusakademie-brandenburg.de; andrea.hofmann@tourismusakademie-brandenburg.de; Ansprechpartner TAB Seminare/barrierefrei: Doreen Ludwig, Tel. 0331- 298 73 -787; seminare@tourismusakademie-brandenburg.de; Internet: www.tourismusakademie-brandenburg.de

Aktuelles zum Nahverkehr in Berlin und Brandenburg

+++ Mit Bahn und Bus ab ins Grüne +++

In der Ausflugssaison 2017 fahren wieder zusätzliche Züge und Busse rund um Berlin und in Brandenburg. Die Zeiträume, Verkehrszeiten und weitere Informationen finden Sie als Überblick hier: www.VBB.de/Ausflugssaison 

+++ Fahrradsaison 2017 – Fahrradmitnahme auf einem Blick +++

Wie funktioniert die Fahrradmitnahme in den Zügen? Welchen Fahrausweis brauche ich? Wie kann ich mich mit der VBB-App „Bus & Bahn“ besser orientieren? Und wo finde ich eine Übersicht zu Fahrradverleihstationen in Brandenburg und Berlin?  Alle wichtigen Informationen für Sie und ihren Drahtesel finden Sie unter www.vbb.de/RadimRegio 

+++ Für Schüler|innen und Auszubildende – Mehr Freiheit in deiner #Vreizeit +++

Das VBB-Freizeit-Ticket ist das ideale Monatskarten-Zusatzticket für alle Schüler|innen und Auszubildende. Aber was kann das Ticket? Das finden Sie unter www.deinevreizeit.de  

+++ Platz im Kulturzug gesichert! Und Kinder fahren zum halben Preis! +++

Alle Ticketinformationen und neu die Möglichkeit, vorab einen Sitzplatz zu reservieren sowie den aktuellen Fahrplan zum Kulturzug zwischen Berlin – Cottbus – Wrocław (Breslau) finden Sie hier: www.vbb.de/kulturzug  

+++ Das #VBBdigital-Team informiert: Aktuelle Fahrverbindung speichern und teilen +++

Die VBB-App "Bus & Bahn" (plus andere Fahrplanauskunfts-Apps) bieten die praktische Möglichkeit gerade berechnete Fahrverbindungen in den Kalender auf dem eigenen Smartphone zu sichern und oder man teilt sie mit Freunden. Wie das geht wird hier erklärt: www.vbb.de/digital  

+++ Bus und Bahn überzeugen: Rund 4 Millionen Menschen täglich im VBB unterwegs +++

Die Fahrgastzahlen 2016 der 44 Verkehrsunternehmen im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB)  im Überblick finden Sie unter http://www.vbb.de/de/article/ueber-uns/presse/bus-und-bahn-ueberzeugen-rund-4-millionen-menschen-taeglich-im-vbb-unterwegs/1257193.html   

+++ Fahrgastinformation allgemein +++

Alle Abfahrts- und Ankunftszeiten stehen unter www.VBB.de in der Online-Fahrplanauskunft des VBB für alle öffentlichen Verkehrsmittel in Berlin und Brandenburg sowie auch unterwegs in der VBB-App „Bus &Bahn“ für iPhones, Android- und Windows Phone-Smartphones. Infos dazu: www.VBB.de/app 

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