Uckermark im Winter, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann
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Nachfolgend lesen Sie die aktuellen Artikel des letzten Newsletters.

"TMB INFO" für den Monat Februar

Inhalt:

Die Touristinfo der Zukunft: Nachgefragt bei Matthias Burzinski, projekt2508

ITB 2107: Brandenburg und Berlin wieder gemeinsam in Halle 12

Überall Begeisterung: Museum Barberini in Potsdam eröffnet

Verein Klosterland lässt Craft Beer brauen

pro agro e.V. vergibt Marketingpreise auf der Grünen Woche

TMB News

News aus den Reiseregionen

Buchtipp: Technikkarte: Technische Museen und Denkmale in Brandenburg und Berlin

Social-Media-Tipp des Monats: Instagram Live Stories für alle

Termine der Tourismusakademie Brandenburg

Informationen des VBB zum Nahverkehr in Brandenburg und Berlin

Die Touristinfo der Zukunft: Nachgefragt bei Matthias Burzinski, projekt2508

Herr Burzinski, brauchen wir heute noch Touristinformationen?

Ja, unbedingt und allen Unkenrufen zum Trotz. Wir erleben gerade eine Polarisierung des Informationsverhaltens, das zeigen nicht nur unsere, sondern auch Studienergebnisse aus anderen Branchen. Natürlich: Auf der einen Seite informieren sich viele Gäste selbst, vorrangig über digitale Kanäle. Auf der anderen sind sie davon – salopp gesprochen – extrem genervt und wünschen sich eigentlich, dass ihnen jemand hilft und die Entscheidung abnimmt. Dies ist eine der Aufgaben der Tourist-Information oder besser gesagt: ihrer Mitarbeiter. Denn der menschliche Faktor ist hier entscheidend. Digitalen Trendforschern, die das Gegenteil behaupten, fehlt hier offenbar die Empathie für den Gast. Dennoch bietet die Digitalisierung viele Chancen. In der Tourist-Information müssen die beiden Pole wieder zusammengeführt werden. 

Welche Anforderungen und Erwartungen haben Gäste heute an eine Touristinformation vor Ort?

Im Prinzip sind diese so vielfältig wie die Gäste selbst. Die Tourist-Information hat vor allem auch im Hinblick auf Budgets und Personal ein Problem: Sie muss alles können. Ein Beispiel: Ein großer und sicher wachsender Teil der Buchungen wird heutzutage online abgewickelt. Man könnte irgendwann auf die Idee kommen: Dann brauchen wir ja keine klassische Zimmervermittlung in der TI mehr. Doch was passiert dann? Garantiert kommt ein Gast und braucht nun gerade jetzt spontan ein Zimmer in der Stadt. Stellen Sie sich vor, die TI wäre dann nicht in der Lage ein Zimmer zu vermitteln? Der Gast wird diese Geschichte mitnehmen und die negative Mundpropaganda sucht sich ihren Weg. Das mag etwas konstruiert klingen, doch unsere Befragungen zeigen: Die Gäste erwarten eine TI, die alles kann – von der allgemeinen Inspiration bis hin zur Beantwortung von Spezialfragen. Nur selten können Services wieder eingestellt werden – und es kommen immer neue hinzu, weil das Angebotsspektrum sich permanent weiter entwickelt, denken Sie nur an den Radtourismus und die E-Bikes. 

Werden Touristinformationen bei allen digitalen Informationen für Gästebindung und Kundenkontakt auch in Zukunft wichtig sein?

Ja, das ist gerade in Kombination mit der Digitalisierung sogar eine Stärke der Tourist-Information. Die Tourist-Informationen nutzen diese Chance nur viel zu selten, weil sie kaum Gästedaten sammeln und speichern. Wir wissen aus Befragungen: Die Gäste haben ein großes Vertrauen zu Tourist-Informationen, sind sogar während des Aufenthalts gerne bereit sich Push-Meldungen auf das Smartphone senden zu lassen. Dazu muss man jedoch ihre Daten haben und die Erlaubnis einholen. Das machen die wenigsten TIs, obwohl hier die Chance besteht, exklusives, auf das Reiseziel bezogenes Direktmarketing zu betreiben. Diese persönlichen Daten – eigentlich sind es Beziehungen - sind ein Schatz, der gehoben werden muss. Mal ganz abgesehen davon, dass in der Tourist-Information das Reiseziel ein Gesicht bekommt – und der Gast übrigens auch. Hier schaut man sich in die Augen.

Wie können sich lokale Touristinformationen im Wettbewerb mit global operierenden Reiseportalen behaupten?

Indem sie erkennen, dass das Lokale ihre Domäne ist, in die – zumindest bislang – keiner eindringen kann und will. Natürlich erweitern die globalen Reiseportale beständig ihre Services auf die verschiedenen Phasen der Customer Journey. Sie versuchen den Gast über alle Phasen hinweg zu binden, aber nicht ans Reiseziel, sondern an sich. Die Informationen und Services, die sie beispielsweise in der Inspirationsphase anbieten, sind algorithmisch erzeugte Informationshäppchen, darüber können auch die schönsten Bilder nicht hinwegtäuschen. Das ist jedoch keine persönliche Beratung, sondern genau jene Informationsüberforderung über die ich bereits gesprochen habe.

Das mag für viele Reisen ausreichen, für viele jedoch ganz und gar nicht. Ich will aber auch nicht ausschließen, dass in Zukunft künstliche Intelligenz in Form von Bots o.Ä. hier neue Möglichkeiten eröffnet. Ich glaube jedoch, dass der menschliche Faktor noch für einige Zeit unschlagbar ist. Deshalb sollten die TIs übrigens auch stärker darüber nachdenken, die lokale Bevölkerung einzubeziehen. Authentischer geht es nicht. Wichtig ist: Die Tourist-Informationen sollten sich von den großen Reiseportalen zwar positiv emotional abgrenzen, sie dennoch aber als Werkzeug und Teil des gesamten Informationsangebots der Gäste verstehen und – auch selbst – nutzen. Sie müssen komplementär zur eigenen Leistung genutzt werden – und daher auch immer beobachtet werden. Es ist Unsinn und auch nicht im Sinne der Gäste, das abzulehnen.

Stichwort Customer Journey oder Reisekette. Wo liegen die Chancen für eine Touristinformation in der Zukunft? 

Wir haben das im neuen Leitfaden ausführlich dargestellt. Die Tourist-Information hat nicht nur Funktionen und Aufgaben in der Vor-Ort-Phase, sondern auch vor und nach der Reise. Stellen Sie sich vor, ein Gast hat gerade online auf einem Reiseportal verschiedene Alternativen für Hotels gecheckt. Er ist unentschieden und kommt auf die Idee, vor Ort die Tourist-Information anzurufen. Er ist also kurz davor, sich zu entscheiden. Jetzt kommt es auf den oder die Mitarbeiterin an: Erkennt er oder sie, dass der Gast in einem Verkaufsgespräch nur noch über die letzte Schwelle „geschubst“ werden muss? Egal, wo er bucht, übrigens.

Und über die Bedeutung von Gästedaten für den Kundendialog habe ich mich bereits ausgelassen, die können natürlich auch nach der Reise genutzt werden, wenn der Gast wieder zuhause ist. Entscheidend ist, ein Gespür dafür zu entwickeln, wann und in welcher Situation der Gast den persönlichen und direkten Zugang zur TI braucht. In diesen Momenten und an diesen Kanälen, muss die TI dann präsent sein – egal ob es die eigenen oder fremde, ob es digitale oder analoge sind. Zugegeben, das ist keine leichte Aufgabe. Aber niemand behauptet, dass die TI sich nicht wandeln muss – im Gegenteil.

Wie können Touristinformationen den Sprung in die digitale Gegenwart des Reisens schaffen?

Sie müssen die Digitalisierung selbst als große Chance und nicht als Gefahr sehen. Digitale Instrumente können innerhalb der Tourist-Information oder auch in der internen Büro- und Prozessorganisation enorme Ressourcen freisetzen. Der Gast, der nur Standardfragen hat, kann auch innerhalb der TI durch digitale Instrumente schneller bedient werden. Der Counter wird entlastet, die Mitarbeiter haben mehr Zeit für Gäste, die wirklich schwierige Fragen haben.

Die TI ist eine entscheidende Schnittstelle zwischen analoger und digitaler Informationsvermittlung, Inspiration und Servicebereitschaft. Diese Rolle muss sie – und die Mitarbeiter auch - aber auch annehmen und nicht im Analogen verhaftet bleiben, denn dann hat sie tatsächlich keine Zukunft, weil sie den Weg des Gastes durch die verschiedenen Informations- und Kommunikationskanäle nicht mehr versteht. Sie ist dann abgekoppelt. Digitalisierung ist also ein Muss. Die persönliche Beratung oder - sagen wir auch hier besser - Beziehung zum Gast bleibt aber ihr Alleinstellungsmerkmal. Auch für die Mitarbeiter ist das eine Herausforderung, sich permanent weiter zu entwickeln. Digitalisierung heißt aber übrigens nicht, dass die ganze TI jetzt unbedingt zu einem digitalen Science-Center umgebaut wird, um zu zeigen, wie modern man geworden ist. Das ist meist an den Gästeinteressen „vorbeigeprotzt“. Das sollte zur Marke, zum eigenen Profil und zu den Gäste passen. 

Sollten sich touristische Unternehmen an der Finanzierung von Touristinformationen beteiligen, um den Gast eine bestmögliche Information vor Ort zu ermöglichen?

Lassen wir mögliche beihilferechtliche Fragen mal außen vor, muss die Antwort lauten: Ja. Denken Sie an das Beispiel von oben: Der Gast sitzt unentschieden vor einem Reiseportal und ruft an. Der Mitarbeiter in der TI sorgt dafür, dass er jetzt ein Hotel bucht, welches auch immer. Der Hotelier weiß davon nichts, aber er hat eine Buchung online erhalten. Klingt konstruiert, ist es aber nicht. Studien zeigen, wie verzweigt Entscheidungsprozesse von Reisenden mittlerweile verlaufen, mit Hunderten, ja sogar Tausenden von Kontakten bis zur eigentlichen Buchung. Da braucht es eine unabhängige, persönliche Beratungsinstanz.

Andere Studie zeigen, wie unentschieden die Gäste vor Ort häufig noch sind und wie gerne sie sich noch inspirieren lassen – von oder in der Tourist-Information. Natürlich muss die TI auch eine inspirierende Atmosphäre aufweisen – aber das ist noch einmal ein Kapitel für sich. Und Inspiration kann ja auch eine tägliche Push-Meldung sein, ohne dass der Gast die TI betritt. Aber abgesendet wird sie dort. Das touristische Unternehmen und die TI als verschiedene Kontaktpunkte während einer Reise müssen ihre Services aufeinander abstimmen und sich vernetzen. Das geht nicht ohne Geld und/oder Gegenleistung.

Der Leitfaden "Touristinfo der Zukunft" wird am 20. Februar in Potsdam vorgestellt. Die Anmeldung ist im Internet möglich.

ITB 2017: Brandenburg präsentiert sich wieder in Halle 12

Brandenburg und Berlin präsentieren sich auch 2017 auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB) als Hauptstadtregion. Nach der Premiere im vergangenen Jahr kommt das Messekonzept zum zweiten Mal auf der weltgrößten Reisemesse zum Einsatz. 35 Aussteller sind vom 8. bis 12. März am Brandenburg-Stand vertreten.

Im Luther-Jahr 2017 wird die Jahreskampagne für Brandenburg mit der Botschaft „Hier wurde das Fegefeuer zu Flächenbrand – Orte der Reformation in Brandenbur" im Rahmen der Urlaubswelt „Kultur erleben“ im Fokus stehen. Stellvertretend präsentieren sich die Kulturland-Kampagne der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte, die Städte Jüterbog und Mühlberg sowie die AG „Städte mit historischen Stadtkernen“ im vorderen Ausstellerbereich, direkt gegenüber dem Fachbesucherbereich bzw. dem Zentralcounter.

Infotainment und Naturkino in Halle 12

Wie im vergangenen Jahr wird es für die Messebesucher wieder ein "Naturkino" geben. Dieser Bereich zum „Tief durchatmen" lässt die Messegäste Brandenburg mit allen Sinnen erleben durch Breitwandfilmaufnahmen, Naturgeräusche viel Holz und Pflanzen.

Der interaktive Medien-Raum bildet wieder das Zentrum des Gemeinschaftsstandes. Hier können sich die Besucher über die Highlights der Länder informieren. Ein großer Medientisch ermöglicht es mehreren Besuchern gleichzeitig, verschiedene Themen zu erleben. Durch die Vernetzung mit einer fünfzehn Meter langen LED-Wand an der Brüstung des Obergeschosses können die Besucher aktiv diesen Medien-Raum beeinflussen. 

Zum Abschluss der Fachbesuchertage wird am Freitag traditionell der Tourismuspreis des Landes Brandenburg in der Landesvertretung Brandenburgs in Berlin vergeben. Einen Tag früher wird voraussichtlich Ministerpräsident Dietmar Woidke den Brandenburg-Stand in Halle 12 besuchen.

Museum Barberini: Überall Begeisterung

Ein neues Museum plus einige der schönsten Werke des Impressionismus und der Moderne: mit diesem Rezept feiert das neue Potsdamer Museum seinen spektakulären Eintritt in die Welt der Kunstmuseen. In der ersten Woche lockte das Barberini über 1000 Gäste täglich in die drei Ausstellungen. 

Die Begeisterung für das neue Museum Barberini erreichte schon vor der offiziellen Eröffnung einen Höhepunkt: Im britischen „Guardian“ rangierte das Museum Barberini unter den zehn wichtigsten Museumseröffnungend des Jahres. Für den Stifter Hasso Plattner geht mit dem Museum ein langgehegter Traum in Erfüllung, wie er auf der Pressekonferenz bekannte. Sein erstes Bild erwarb er 1972. Seitdem wächst seine Sammlung und hat er nie ein Bild verkauft. 

Zur Eröffnung am 20. Januar kam auch Bundeskanzlerin Angela Merkel, die das Museum und die Präsentation der Bilder atemberaubend fand. Aus den USA war eigens Microsoft-Gründer Bill Gates angereist, der auch ein Werk zu der Impressionisten-Schau beigesteuert haben soll. Hasso Plattner, der sich in Potsdam schon mehrfach als Mäzen betätigt  hat (Landtag, Hasso Plattner Institut) bekannte am Ende: „Ich bin auch Brandenburger.“ 

Mehr über das Museum Barberini im Brandenburg-Blog.

Ein Craft Beer für das Klosterland

Die Berliner Brauerei Straßenbraü wird das Craft Beer für den Verein Klosterland herstellen. In einem Auswahlverfahren hat sich die 2015 in Berlin gegründete Brauerei durchgesetzt. Begleitet wird das Projekt von der Wissenschaftlerin Christina Bantle, die an der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung in Eberswalde unterrichtet.

In den kommenden Monaten wird die Brauerei Straßenbräu sieben neue Biersorten für den Bierwettbewerb entwickeln. In Zusammenarbeit mit dem Verein Klosterland und weiteren Projekt- und Kooperationspartnern wird dazu die Marke sowie die Kommunikations- und Vertriebsstrategie erarbeitet.

Im Sommer wird dann das Klosterbier ausgewählt und in den Klosterläden, auf Veranstaltungen sowie Online-Shops erhältlich sein. Im August letzten Jahres startete der Klosterland e.V. mit Manufactum als Kooperationspartner und dem Meiningers CRAFT – Magazin für Bierkultur als Medienpartner einen „Craft Beer Wettbewerb“. Ziel des Wettbewerbs ist, für die Shops, Klostermärkte und Feste der Mitgliedsklöster und ein eigenes Bier kreieren und produzieren zu lassen.

Foto: Stephanie Guhl (pro agro e.V.)

Verein pro agro vergibt Marketingpreise 2017

Der Verband zur Förderung des ländlichen Raumes in der Region Brandenburg-Berlin e.V. (pro agro) hat auf der Internationalen Grünen Woche den diesjährigen Marketingpreis verliehen. In der Kategorie Land- und Naturtourismus erhielt der Landkreis Elbe-Elster für den von ihm initiierten Luther-Pass den 1. Preis.

Das Seehotel Neuruppin landete mit seiner „Kochschule am Ruppiner See“ auf den 2. Platz. Hier besuchen Gäste mit Küchenchef Matthias Kleber regionale Erzeuger und kochen anschließend gemeinsam mit diesen Produkten. Die Alte Ölmühle in Wittenberge ist schon seit Jahren ein touristischer Leuchtturm in Nordbrandenburg. Für das Gesamtkonzept gab es für Geschäftsführer Jan Lange den 3. Preis. Den Sonderpreis Landwirtschaft zum Anfassen erhielt in diesem Jahr das Gut Neu Sacro, das für seine Kombination aus Tourismus, Landwirtschaft und Direktvermarktung ausgezeichnet wurde.  

Zu den weiteren Preisträgern gehören die WeinWobar am Größräschener See, die Gläserne Molkerei und die Golßener Fleisch- und Wurstwaren (Kategorie Ernährungswirtschaft) sowie die Brandenburger Bierstraße, die Seifenmanufaktur Gabi Sußdorf und die Bobalis Agrargesellschaft für einen Burger aus Büffelfleisch (Kategorie Direktvermarktung).

Mehr über die Preisträger 2017 auf den Internetseiten von pro agro. 

TMB-News

AUSLANDSMARKETING

+++ Die beliebtesten Facebook-Posts im Januar in Polen waren die Reiselandkarte Brandenburg in polnischer Sprache sowie zum Nationalpark Unteres Odertal (beide Posts wurden beworben); in Holland war dies der Beitrag über den Baumkronenpfad; in Tschechien wurden die Brandenburg-Posts im Februar wieder aufgenommen. +++ Online abrufbare Veröffentlichungen: Brandenburg-Artikel im holländischen Online-Portal Fietserette; Potsdam-Artikel in der Oxford Times; Museum Barberini in Artikel des britischen Guardian, im Telegraph, im Economist, im Condé Nast Travel und im polnischen Kunstmagazin Rynekisztuka; Brandenburg-Advertorial im Deutschland-Katalog von Railtour Suisse (S. 96), Winter in Brandenburg im tschechischen Onlineportal Turistika.cz; Thermen in Brandenburg im tschechischen Portal Novinky.cz +++ Der neue Leiter der DZT-Prag wird nach dem Weggang von Karel Zeleny voraussichtlich zur ITB benannt. +++ Der Schloß Trebnitz e.V. ist seit Juli 2016 verantwortlich für den Aufbau und die Pflege von Kontakten in den Bereichen Zivilgesellschaft, Kultur und Verwaltung zwischen Brandenburg und der Region Großpolen. Das Partnerschaftsbüro im Zamek in Poznan wurde Anfang des Jahres eingeweiht. +++ 

Gemeinsamer Messestand mit Sachsen auf der Messe in St. Gallen

Zweifache Premiere in St. Gallen: Auf der Messe „grenzenlos“ vom 20. bis 22. Januar richtete die TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH erstmalig einen gemeinsamen Stand mit der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen aus, und war mit dem Tourismusverband Spreewald, der Tourismus Marketing Uckermark und der Pension Sperlingshof/Aktivreisen Berlin-Brandenburg gleich mit drei Partnern vertreten. Der sächsische Maler Kay Leonhardt sorgte für zusätzliche Aufmerksamkeit. Die Partner machten durchgängig die Erfahrung, dass die eigene Destination im Ausland einen geringeren Bekanntheitsgrad hat und das Interesse an Prospekten weit geringer ist als bei Inlandsmessen. Die Standbesucher sind oft jedoch konkret interessiert. Destinationen wie Potsdam und der Spreewald genießen einen stetig steigenden Bekanntheitsgrad. Auch hat es sich in der Schweiz herumgesprochen, dass die Region rund um Berlin ideal für einen Velourlaub ist. Zur ITB wird entschieden, ob die gemeinsame Beteiligung auch im nächsten Jahr erfolgen wird.

Weitere Informationen: Martin Fennemann, martin.fennemann‎@‎reiseland-brandenburg.de

CLUSTERMANAGEMENT TOURISMUS

+++ Infoveranstaltung: Von der Idee zur Innovation – Förderinstrumente aus Brüssel und Brandenburg +++

Welche Programme und Förderinstrumente existieren auf regionaler und europäischer Ebene für die Tourismuswirtschaft und wie können insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen davon profitieren? Die Frage der passenden Förderprogramme sowie der nötigen Unterstützungsdienstleistungen werden in einem praxisnahen Format mit vielen Beispielen am 9. März auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB) vermittelt. Das vollständige Programm finden Sie im Internet 

Eine Anmeldung ist erforderlich. Bitte nutzen Sie hierfür das vorgesehene Formular. Registrieren Sie sich mit Ihren Kontaktdaten und geben Sie auf der zweiten Seite an, dass Sie an der Infoveranstaltung teilnehmen möchten. Speichern und fertig. Bei Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Kontakt: Stefanie Röder, Clustermanagement der TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH, Tel.: 0331-298 73-571, E-Mail: stefanie.roeder‎@‎reiseland-brandenburg.de. 

News aus den Reiseregionen

+++ Deutschlands schönster Wanderweg: Naturparkroute Märkische Schweiz nominiert +++

Die Naturparkroute Märkische Schweiz gehört zu den schönsten Wanderwegen in Brandenburg. Jetzt geht sie ins Rennen um den Titel „Deutschlands schönster Weg“. Das Votum wird jedes Jahr vom Wandermagazin verstaltet. Die Naturparkroute Märkische Schweiz gehört zu den Qualitätswegen „Wanderbares Deutschland“. Sie beginnt in Buckow, dem einzigen Kneippkurort Brandenburgs, am Schermützelsee. Die Route ist 25 Kilometer lang und führt durch den kleinsten und zugleich ältesten Naturpark des Landes Brandenburg. Abgestimmt werden kann auf der Internetseite des Wandermagazins bis zum 30. Juni 2017.

+++ Spreewaldresort Seinerzeit wiedereröffnet +++

Nach großem Umbau ist der ehemalige Landgasthof "Zum grünen Strand der Spree" im Februar als Spreewaldresort Seinerzeit wiedereröffnet worden. Der Umbau des Hauses startete im Oktober 2015. 26 neue Zimmer und Suiten, drei Tagungsräume, eine neue Lobby mit Rezeption und die imposante Absack-Bar mit großzügigem Wintergarten sind entstanden. 

+++ Bedeutendes Denkmal im Park Brody wird restauriert +++

Die Hermann Reemstma Stiftung finanziert die Wiedererrichtung des steinernen Sarkophags im Schlosspark von Brody, der zum Europäischen Parkverbund Lausitz gehört. Mit der Fördersumme von fast 70.000 Euro wird die Restaurierung dieser ersten großen Parkarchitektur des Gräflich Brühlschen Schlossparks ermöglicht. Das unter Aloys Friedrich Graf von Brühl um 1780 errichtete Denkmal ist dem Reichsfreiherrn Karl Gotthelf von Hund und Altengrotkau sowie dem Oberhofjägermeister Christian Ludwig von Gablenz gewidmet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es zerstört und lag als zugewachsener Trümmerhaufen bis ins vergangene Jahr an der Langen Allee zwischen Schloss und Orangerie.

+++ Vormerken: 2. Tourismustag Dahme-Seenland +++

Die zweite Auflage des Tourismustag Dahme-Seenland findet am 27. Februar in Blossin statt. Fachleute sprechen unter anderem über Online-Kommunikation, Gästeerwartungen, wie Kooperationen gelingen und wie neue Besucher durch neue technische Geräte und Anwendungen gewonnen werden können. In Workshps werden diese Themen dann vertieft. Veranstalter sind die IHK Cottbus und der Tourismusverband Dahme-Seen e.V. in Kooperation mit dem Clustermanagement Tourismus der TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH.

Informationen über die Veranstaltung.

Das Anmeldeformular für die Veranstaltung.

+++ Zossen ist die Hauptstadt des Flämings 2017 +++

Zossen ist die erste offizielle „Fläming-Hauptstadt“ und wird damit 2017 zum Aushängeschild der Reiseregion vor der südlichen Berliner Stadtgrenze. Zossen lockt seine Gäste unter anderem mit den Strandbädern am Motzener, Wünsdorfer und Zeschsee, mit dem Horstfelder Wasserskipark und der Draisinenstrecke sowie den kulturellen Angeboten im Galerie-Café, im E-Werk und in der Bücher- und Bunkerstadt Wünsdorf, wo die Bunkerführungen besonders beliebt sind. Das Konzept einer „Fläming-Hauptstadt“ entstand letztes Jahr im Zuge der Neuausrichtung des Tourismusverbands Fläming e.V. Zossen ist die erste Kommune, die offiziell den Titel trägt. Die „Fläming-Hauptstadt“ wird in Zukunft jedes Jahr von einem Wahlgremium aus den Bewerbern ausgewählt.

+++ Kulturnetz Nord Brandenburg gründet sich +++

Das Kulturnetzwerk im Ruppiner Seenland nimmt an Fahrt auf. Mitte Januar gründeten Vertreter des Netzwerkes den Verein  "KuNO - Kulturnetz Nord Brandenburg. Der Tourismusverband Ruppiner Seenland und die Regio Nord mbH gehören zu den Unterstützern des Vorhabens. Mitglied des Vereins kann jeder werden, der in der künstlerisch und kulturell in der Region Ruppiner Seenland ansässig und tätig ist. Der Mitgliedsbeitrag beträgt 25 Euro/Jahr. Informationen bei Brit Eismann per E-Mail: be@muehlehimmelpfort.de oder telefonisch unter 033089/438990.

+++ Alles neu in der Bleiche +++

Sandra Jacobs ist neue Hotelmanagerin des Bleiche Resort & Spa in Burg im Spreewald. Jacobs ist ausgewiesene Hotel-Expertin, sie führte vor einigen Jahren das Hotel Budersand auf Sylt. Neuer Küchenchef im Restaurant "17fuffzig" des Hotels Bleiche Resort & Spa in Burg (Spreewald) ist René Klages. Er folgt auf den langjährigen Küchenchef Oliver Heilmeyer, der im September 2016 das Haus verließ, und nun im Landhotel Burg kocht.

Buchtipp: Technikkarte. Technische Museen und Denkmäler in Brandenburg und Berlin

Der Ziegeleipark Mildenberg, die Brikettfabrik Louise oder die Glashütte Baruth gehören zu den bekanntesten Industriedenkmalen in Brandenburg. Dass es aber noch viele weitere Museen und Denkmale zu entdecken gilt, zeigt eine neue Karte. Das Kartenwerk stellt über 200 Sehenswürdigkeiten in Brandenburg und Berlin vor. In Brandenburg allein sind es 189 geschichtsträchtige Orte, die darauf warten, besucht zu werden. Darunter sind auch kleine Preziosen, die bislang weniger bekannt sind wie die Alleepflasterstraße in Damitzow oder das Wettermuseum in Lindenberg.

Ein kurzer historischer Abriss beschreibt die technisch-industrielle Entwicklung, die Blütezeit von Textilindustrie und Glasherstellung und die Entstehung eines immer dichter werdenden Verkehrswegenetzes. Die Denkmäler und Museen stehen für Entdeckergeist und Forscherdrang in Brandenburg. Um diese Zeugnisse der Vergangenheit zu erhalten und zu bewahren, braucht es Besucher. Mit der Technikkarte haben interessierte Besucher ein informatives Hilfsmittel zur Hand, um die Brandenburger Industriegeschichte zu entdecken.

Die Technikkarte kostet 4 Euro und kann direkt beim Verlag terra press bestellt werden.

Social Media Tipp: Instagram Live Stories für alle

Streaming in Echtzeit geht jetzt auch mit Instagram. Das soziale Netzwerk bietet nun für alle Nutzer die Funktion an, die bislang der Konkurrenz von Snapchat und Periscope vorbehalten war. Die neue Funktion gibt es nur in der App und ab Version 10.0. Zum aktivieren muss nur das Kamerasymbol in der oberen linken Ecke gedrückt wrden.

Als zweiten Schritt dann auf „Live Video“ drücken oder auf dem Bildschirm nach rechts wischen. Dann ist der Live Modus aktiv. Likes und Kommentare werden eingeblendet. Nach dem Ende der Live-Übertragung kann das Video nicht mehr angeschaut werden. Ein Live-Video kann bis zu einer Stunde gestreamt werden. Neue Live-Videos können über die Funktion „Explore“ gefunden werden. Wenn ein Follower online ist, erscheint unter dessen Profilbild in der Story das Symbol „Live“.  

Die TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH führt im Bereich Social Media in Zusammenarbeit mit der Tourismusakademie Brandenburg Seminare für Partner und Leistungsträger durch. Ansprechpartner sind Steffen Lehmann und Matthias Fricke. E-Mail: social‎@‎reiseland-brandenburg.de

Seminartermine der Tourismusakademie

Das Seminarprogramm der Tourismusakademie Brandenburg 

Bleiben Sie bei Ihren Kunden im Gedächtnis!

Ihr Unternehmen im Mittelpunkt: Erfolgreiche Unternehmenspräsentation am 27.02.2017 mit Anett Moritz

Sie wollen Ihr Gegenüber für Ihre Leistungen und Ihr Produkt begeistern z.B. auf Messen, im Gespräch mit Pressevertretern und Kunden? Neben dem Produktwissen kommt es bei der Präsentation des Unternehmens, der Leistung, des Angebotes vor allem immer auf das Wie? an…

Weitere Themen:

Bilder sagen mehr als tausend Worte: Fotoworkshop für Touristiker am 21./22.03.2017 mit Bernd Kröger

Informationen zu allen Seminaren finden Sie unter www.tourismusakademie-brandenburg.de oder im Seminarflyer.

SERVICEQUALITÄT DEUTSCHLAND

Stufe I - Ausbildung zum QualitätsCoach am 15./16.02.2017 in Lübben, Exklusivseminar für Leistungsträger aus Burg, Lübben und Lübbenau

Stufe I - Ausbildung zum QualitätsCoach am 01./02.03.2017 in Potsdam

Stufe II - Ausbildung zum QualitätsTrainer am 03./04.04.2017 in Potsdam

Stufe I - Der Weg zur Rezertifizierung am 12.06.2017 in Potsdam - Neues Seminar!

Weitere Termine und Anmeldung unter www.q-deutschland.de/seminare 

 Ansprechpartner TAB/ ServiceQualität Deutschland: Karola Borchert, Andrea Hofmann , Tel. 0331-298 73 -785 bzw. -784, karola.borchert‎@tourismusakademie-brandenburg.de; andrea.hofmann@tourismusakademie-brandenburg.de; Ansprechpartner TAB Seminare/barrierefrei: Doreen Ludwig, Tel. 0331- 298 73 -787; seminare@tourismusakademie-brandenburg.de; Internet: www.tourismusakademie-brandenburg.de

Aktuelles zum Nahverkehr in Berlin und Brandenburg

VBB-App Bus&Bahn: Tageskarten jetzt neu im Vorverkauf

Ab Januar sind in der App auch Tageskarten und touristische Produkte im Vorverkauf erhältlich. Auch die 4-Fahrten-Karte, die erweitert für das ganze Berliner Tarifgebiet sowie für die kreisfreien Städte in Brandenburg angeboten wird, kann mobil als Handyticket gekauft werden. Alle Informationen unter http://www.vbb.de/de/article/ueber-uns/presse/vbb-app-bus-und-bahn-tageskarten-jetzt-neu-im-vorverkauf/1162324.html  

Neues Tool: VBB Abfahrinfo

Sie können das neue Webtool in Ihrer touristischen Einrichtung, am Arbeitsplatz oder Zu Hause auf einem PC oder ein Tablet mit Internetzugang einrichten.  Die Abfahrzeiten sind übrigens "Echtzeiten" und berücksichtigen eventuelle Verspätungen. Alle Informationen unter http://www.vbb.de/de/article/fahrplan/online-fahrplanservices-auf-einen-blick/vbb-abfahrinfo/810029.html 

VBB Bus&Bahn-Begleitservice schränkt Angebot ein

Ab dem 1. Februar 2017 begleitet der Bus&Bahn-Begleitservice des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) nur noch innerhalb der Woche von 7 bis 18 Uhr. Grundsätzlich bleibt aber der kostenlose Service für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste im Öffentlichen Personennahverkehr erhalten. Informationen unter http://www.vbb.de/de/article/ueber-uns/presse/bus-und-bahn-begleitservice-schraenkt-angebot-ein/1191707.html 

VBB-Pilotprojekt „Rad im Regio“ geht weiter

Das gemeinsame Pilotprojekt „Rad im Regio“ ist auf ein durchweg positives Echo gestoßen. Informationen zu den umgesetzten und zukünftigen Maßnahmen finden Sie hier http://www.vbb.de/de/article/ueber-uns/presse/vbb-pilotprojekt-rad-im-regio-geht-weiter/1185007.html  

Vier „48 Stunden“ Veranstaltungen in diesem Jahr

Alle vier Termine der Wochenendveranstaltungen finden Sie hier: http://www.vbb.de/de/article/sehenswertes/ausflugsziele-brandenburg/48-stunden-2017/1183945.html 

Information zum ÖPNV rund um Strausberg

Seit dem 1. Januar 2017 ist ein neues Busunternehmen in und um Strausberg unterwegs: die Märkisch-Oderland Bus GmbH, kurz: mobus. Für die Fahrgäste ergeben sich dadurch einige Veränderungen. Alle Informationen hier http://www.vbb.de/de/article/ueber-uns/presse/neues-vbb-infoblatt-strausberg/1187038.html   

Bauarbeiten in Karow – Linien RE3, RE66, RB27, RB60

Auf dem Abschnitt: Eberswalde / Berlin-Karow – Berlin Gesundbrunnen finden vom 9. Februar 2017 bis 1. April 2018 umfangreiche Bauarbeiten statt. Alle Informationen finden Sie hier http://www.vbb.de/de/article/fahrplan/verkehrshinweise/re3-re66-rb27-rb60-bauarbeiten-in-berlin-karow/1200097.html 

Fahrgastinformation allgemein

Alle Abfahrts- und Ankunftszeiten stehen unter www.VBB.de in der Online-Fahrplanauskunft des VBB für alle öffentlichen Verkehrsmittel in Berlin und Brandenburg sowie auch unterwegs in der VBB-App „Bus &Bahn“ für iPhones, Android- und Windows Phone-Smartphones. Infos dazu: www.VBB.de/app 

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